Bahr will die Krankenkassen mit Überschüssen unter Druck setzen

Während viele gesetzlichen Krankenkassen die Milliarden die im vergangenen Jahr erwirtschaftet wurden, als Finanzpolster horten wollen, wächst zunehmen der Druck aus der Politik, dass dieses Geld in der Form von Prämien an die Versicherten ausgezahlt wird.

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Lange Diskussionen gab es schon über den Verwendungszweck der Milliardenüberschüssen welche die gesetzlichen Krankenkassen im letzten Jahr erwirtschaftet hatten. Jetzt werden gerade Möglichkeiten geprüft, mit denen Druck auf die Krankenkassen, mit hohen Überschüssen, ausgeübt werden kann, um das Geld das nicht für die Patientenversorgung verwendet wird, in der Form von Prämien an die Versicherten zurück zu zahlen. Dies sagte der Gesundheitsminister, Daniel Bahr(FDP), wie die „Rheinische Post “ am Dienstag berichtete.

Viele Kassen wollen horten

Es gibt zwar unter den Kassen tatsächlich diejenige die ihre Mitglieder schon an den Überschüssen beteiligen. Diese Krankenkassen zahlen in 2012 Beträge zwischen 30 und 72 Euro in Prämien an ihre Mitglieder zurück wie in dem online „Krankenkassen Ratgeber“ berichtet wird. Leider gibt es aber auch die Krankenkassen die die Überschüsse lieber horten mit der Begründung dass sie eine Sicherheit bieten bei der Unberechenbarkeit des Gesundheitsfonds. Diese Begründung welche Anfang März schon in der „Frankfurter Allgemeinen“ zu lesen war, kam ausgerechnet vom Chef der Krankenkasse welche im letzten Jahr den höchsten Überschuss erwirtschaftet hatte.

Eine weitere Option

Einen Dritten Verwendungszweck für das Geld schlägt die Sprecherin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Brigitte Döcker, die auch gegen eine Prämienausschüttung ist, vor. Das Geld sollte ihrer Meinung nach, eher für Prävention und Rehabilitation, Bereiche die bislang sehr vernachlässigt wurde, ausgegeben werden.

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