AXA PKV Beitragserhöhung und Beitragsgarantie

Die AXA PKV hat für das Jahr 2013 und 2014 eine Beitragsgarantie in verschiedenen Tarifen ausgesprochen, doch auch Beitragserhöhungen sind möglich.

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Die private Krankenversicherung ist mit über 20 Prozent an den gesamten Einnahmen der AXA ein wichtiger Bestandteil des Konzerns. Die AXA hat für verschiedene Tarife für Ihre Kunden eine Beitragsgarantie für 2013 und 2014 ausgesprochen. Die AXA bietet für gesetzlich Versicherte die Krankenzusatzversicherungen an und für Selbständige und Arbeitnehmer auch die Krankenvollversicherung. Durch die Fusion mit der DBV Winterthur gibt es auch spezielle Angebote für Beamte sowie Anwärter auf den Beamtenstatus. Der AXA Konzern ist in der Versicherung und Vorsorge tätig und bietet neben Lebens- und Rentenversicherungen auch Schadensversicherungen, Unfallversicherungen, Finanzierungen und Vermögensanlagen.

Beitragsgarantie für 2013 und 2014

Jugendliche und Kinder sind in der Tabelle unten nicht berücksichtigt worden.

TarifMännerFrauen
EL-Bonus-NGG
EL-NGG
Vital 300-NGG
Vital 600-NGG
Vital 900-NG
Vital Z-NGG
ZPro-NGG
541-NGG
VisionB-NGG
BW2-NGG
BS-NGG
BZ-NGG

G = Beitragsgarantie bis 01.01.2014

Allgemeine Gründe für Beitragserhöhungen

Die Krankenversicherer begründen Beitragserhöhungen meistens mit gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen, doch Beitragserhöhungen haben noch einige andere Gründe. Die Billigtarife einiger großer Anbieter von privaten Krankenversicherungen hat in den letzten Jahren einige Tarife buchstäblich explodieren lassen. Nur um Kunden zu gewinnen, wurden billige Tarife auf den Markt geworfen, da man meinte diese Leute werden später Ihren Schutz erhöhen und mehr Geld bezahlen. Diese Strategie ist allerdings voll in die Hosen gegangen, inzwischen haben sich viele Anbieter von den Billigtarifen verabschiedet.

Unisex Tarife werden eingeführt

Bis zum 21.12.2012 haben die Unternehmen Zeit neue Tarife einzuführen, dabei darf das Geschlecht keine Rolle mehr spielen. In Fachkreisen nennt man es Unisex Tarife, es wird ab diesem Zeitpunkt Tarife geben, die gleich sind ob Mann oder Frau. Für Männer bedeutet dies, dass es mit den neuen Tarifen auf alle Fälle für Neuverträge teurer wird. Frauen haben bisher mehr bezahlt, weil Sie unter anderem eine längere Lebenserwartung haben, für sie könnte es ab dann günstiger werden.

Niedrige Zinsen ist aktuell das größte Problem

Die Krankenversicherer rechnen aktuell mit 3,5 Prozent Zinsen, für die Kundenanleger die angelegt werden. Nur wer sich ein wenig am Kapitalmarkt auskennt weiß, dass für sichere Anlagen 3,5 Prozent schon lange nicht mehr machbar sind. Einfach erklärt, haben die privaten Krankenversicherungen Milliarden Geld als Altersrückstellungen angelegt, um später die höheren Krankheitskosten überhaupt bezahlen zu können. Die Kalkulation mit 3,5 Prozent Rechnungszins passt nicht mehr und müsste abgesenkt werden. Nur wenn die Versicherungsgesellschaften den Garantiezins absenken, hat das automatisch hohe Beitragserhöhungen zur Folge.


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