Autoversicherung Prozente nach Scheidung

Eine Scheidung bringt viel Leid und Streit, da es auch oft um das liebe Geld geht. Auch die Prozente in der Autoversicherung sind manchmal ein Grund zum streiten denn es ist ein großer Unterschied ob ma mit 40 Prozent eingestuft wird oder eben eventuell mit 140 Prozent.

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Trennen sich Ehepartner wird oft um vieles gestritten, nicht zuletzt auch wer die Prozente in der KFZ Versicherung behalten darf. Dies ist auch nicht ohne Grund, denn fängt man bei den Prozenten neu an ist die Autoversicherung erheblich teurer als wenn man die Prozente von früher noch hat.

Auto überwiegend gefahren

Meist ist der Inhaber von Prozenten derjenige auf den das Auto zugelassen ist. Wenn er dies Auto auch noch überwiegend gefahren ist muss die Ehefrau wohl in den sauren Apfel beißen und ganz frisch anfangen mit der Autoversicherung. Dabei kann sie mit etwa 100 bis 140 Prozent, sofern sie den Führerschein schon mehr als 3 Jahre hat. Ist das Auto auf den Mann zugelassen aber die Ehefrau hat das Auto die meiste Zeit gefahren und damit auch die Prozente runtergefahren, kann sie den Schadensfreiheitsrabatt behalten und von der günstigeren Einstufung profitieren. Dazu gibt es auch ein Urteil des Landgericht Flensburg (Az. 1 T 30/06)

Prozente zu Beginn schon niedrig

Anders sieht es aus wenn zwar die Frau das Auto überwiegend gefahren hat aber die Prozente schon zu Beginn so niedrig waren und sie die Prozente auch nicht runtergefahren hat. Auch dazu gibt es ein Urteil des Landgericht Freiburg ( Az. 5 0 64/06 ). Muss die Ehefrau oder der Ehemann neu anfangen mit den Prozenten sollten sie sich bei vielen Versicherern erkundigen, wie sie denn eingestuft werden. Dabei ist dann viel Geld zu sparen, denn bei vielen wird man mit 140 Prozent eingestuft aber es gibt auch Versicherer die da viel kulanter sind.


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