Autounfall – wird ein Gutachten bezahlt?

Nach einem Autounfall kann der Geschädigte ein Gutachten erstellen lassen, dies wird von der gegnerischen Autoversicherung bezahlt, sobald kein Bagatellschaden vorliegt. Die Grenze für einen Bagatellschaden liegt derzeit bei 715 Euro.

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Ob auf der Fahrt zur Arbeit oder vielleicht sogar auf dem Weg in den Urlaub, ein Autounfall ist schnell passiert und dann steht man vor einem Berg voll Fragen wegen der Regulierung. Ist die Schuldfrage eindeutig geklärt, kann der Geschädigte einen Gutachter auswählen, der von der Versicherung des Unfallverursachers bezahlt wird, wenn kein Bagatellschaden vorliegt. Die Grenze bei einem Bagatellschaden liegt derzeit bei 715 Euro, wenn der Schaden diesen Betrag übersteigt, kann der Geschädigte sich frei einen Gutachter aussuchen und diesen beauftragen den Schaden am Auto festzustellen.

Gutachter der gegnerischen Versicherung

Wer unverschuldet in einen Autounfall verwickelt ist, der wird häufig von der gegnerischen Versicherung angerufen, die dann dem Geschädigten sagen dass sie einen Sachverständigen vorbeischicken, der ein Gutachten erstellt. Da dieser Sachverständiger entweder bei der Versicherung angestellt ist oder zumindest häufig mit der Versicherung zusammenarbeitet, hat man sicher kein gutes Gefühl aber man der Geschädigte muss diesen Sachverständigen nicht akzeptieren und kann sich selber einen Gutachter suchen.

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall lohnt es sich einen Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten, wenn kein Bagatellschaden vorliegt. Die Kosten für den Fachanwalt werden von der gegnerischen Autoversicherung ersetzt und es macht auch Sinn fachkundigen Rat einzuholen, denn die Autoversicherer der gegnerischen Versicherung helfen da wenig. Selbst wenn kein Leihwagen benötigt wird, kann der Fachanwalt Geld für seinen Mandanten verlangen, auch für eine Wertminderung des Fahrzeugs gibt es Geld aber eben nur dann wenn es von der gegnerischen Versicherung verlangt wird. Viele wissen das nicht und bekommen deshalb weniger Geld als Autofahrer, die sich an einen Fachanwalt wenden.

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