Auszubildende über 8004 Euro – Direktversicherung

Update Oktober 2011: Wenn Auszubildende über 8.004 Euro Einkommen haben wird vom Staat das Kindergeld gestrichen aber auch Auszubildende können eine Direktversicherung bzw. betriebliche Altersversorgung abschließen.

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Update: Oktober 2011: Wenn ein Kind ein Einkommen von mehr als 8.004 Euro (von 2004 – 2009 lag die Grenze bei 7.680 Euro) hat gibt es von staatlicher Seite kein Kindergeld mehr. Diese Regelung gilt dann auch für Auszubildende, die in der Lehre auch über diesen Betrag kommen können. Dabei können dann mindestens 1968 Euro Kindergeld im Jahr verloren gehen aber man kann dagegen was tun, zumindest wenn es sich um einen Auszubildenden handelt. Der Auszubildende hat genauso wie ein Arbeitnehmer das recht auf eine Direktversicherung bzw. betriebliche Altersversorgung.

Beitrag in BAV mindert Einkommen

So kann der Auszubildende beispielsweise 1200 Euro in eine BAV investieren und würde dann gegebenenfalls unter die Grenze von 8.004 Euro fallen, was bedeutet dass es wieder Kindergeld gibt. Bei der betrieblichen Altersversorgung gibt es verschiedene Durchführungswege, die wohl bekannteste ist die Direktversicherung. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet dem Arbeitnehmer also auch den Auszubildenden eine BAV anzubieten, aber der Arbeitgeber kann den Durchführungsweg bestimmen. Dies bedeutet dass der Auszubildende oder Arbeitnehmer zum Beispiel die Versicherung nehmen muss, die er vom seinem Geschäft angeboten bekommt, was nicht unbedingt schlecht ist, weil es dann oft Rahmenverträge gibt. Viele überlassen es aber auch den Mitarbeitern und die können dann auch die Versicherung wählen.

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