Auslandskrankenversicherung – Rücktransport medizinisch notwendig?

Früher war in der Auslandskrankenversicherung der Rücktransport nur dann möglich, wenn er medizinisch notwendig war, inzwischen reicht schon bei vielen Versicherern wenn er sinnvoll und vertretbar ist.

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Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung sollten grundsätzlich bei einem Auslandsaufenthalt eine Auslandskrankenversicherung abschließen, wer privat versichert ist sollte bei seiner Krankenversicherung nachfragen ob der Rücktransport nach Deutschland versichert ist.


Auslandskrankenversicherung

Der Rücktransport nach Deutschland aus dem Ausland ist ein wichtiger Punkt in der Auslandskrankenversicherung. Vor einigen Jahren war der Rücktransport nur möglich wenn er medizinisch notwendig war. Inzwischen übernehmen sehr viele Anbieter den Rücktransport schon dann wenn er sinnvoll und vertretbar ist oder aber wenn die Behandlung im Krankenhaus die Dauer von 14 Tagen voraussichtlich überschreitet. Dieser Punkt ist gut und auch für alle wichtig, denn kaum einer will lange allein in einem fremden Land im Krankenhaus liegen.

Nachfragen bei der Versicherung

Da dieser Punkt aber erst nach und nach bei den Auslandskrankenversicherungen aufgenommen wurde, ist es auch notwendig für bestehende Versicherungen die Vertragsbedingungen umzustellen, sofern dieser Punkt angeboten wird. Andernfalls bleibt nur die Kündigung der Auslandsreisekrankenversicherung, die in der Regel 3 Monate vor Ablauf des Vertrages gekündigt werden muss. Übrigens kostet die Auslandskrankenversicherung grade mal 6 bis 10 Euro im Jahr, also keine Kosten die man bei einem Urlaub scheuen sollte, der manchmal tausende von Euros kostet.

Rückktransport

Finanztest hat mal vor 2 Jahren über die Auslandskrankenversicherung geschrieben, wer den Rücktransport schon dann vornimmt, wenn er sinnvoll und vertretbar ist. Dies sind wohl der ADAC, Deutscher Ring, Elvia, Europäische Reise, Hanse Merkur sowie die Huk Coburg.

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