Ausbildungsversicherung für Kinder nicht zu empfehlen

Eltern wollen sehr oft die Ausbildung ihrer Kinder abgesichert wissen, dabei gibt es einige Alternativen die in der Regel besser als eine Ausbildungsversicherung sind.

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Das Kindergeld anlegen für die Ausbildungsversicherung der Kinder ist zumindest früher sehr oft in eine Lebensversicherung investiert worden. Dabei ist ein Elternteil in der Regel die versicherte Person und der Beitragszahler. Stirbt der Beitragszahler vor dem Ende der Lebensversicherung wird diese weitergeführt ohne dass noch Beiträge entrichtet werden müssen.

Grundgedanke – Ausbildung für Kinder

Der Grundgedanke die Ausbildung der Kinder zu sichern ist sicherlich gut, bedenkt man das ein Studium schätzungsweise zwischen 15.000 und 40.000 Euro kosten kann. Allerdings bringen diese Lebensversicherungen in der Regel noch weniger Rendite als die normale Kapitallebensversicherung. Es wird da oft mit der Sorge der Eltern um die Zukunft ihrer Kinder gespielt um schon Kindern eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung zu verkaufen.

Risikolebensversicherung abschließen

Sinnvoller ist dagegen sich über eine Risikolebensversicherung abzusichern und für das gesparte Geld eine sinnvolle Sparanlage zu suchen. Wird das Geld auf die Kinder angelegt, haben diese auch einen eigenen Sparerfreibetrag. Ein Kriterium was auch gegen eine Ausbildungsversicherung über eine Lebensversicherung spricht ist seit dem Jahr 2005 die Streichung der Steuerfreiheit bei Lebensversicherungen.


Investmentfonds sind eine Alternative

Eine Alternative dazu könnten Investmentfonds sein, die allerdings auch nicht mehr steuerfrei sind, sondern der Abgeltungssteuer unterliegen. Seit dem Jahr 2009 fallen Erträge aus Investmentfonds dann unter die Abgeltungssteuer, wobei Kinder zusätzlich zum Sparerfreibetrag momentan noch einen Grundfreibetrag haben. Die Bank zahlt den Kindern auch dann die Kapitalerträge steuerfrei aus, wenn diese den Sparerfreibetrag übersteigen. Dafür müssen die Eltern dann eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorlegen.


Monatliche Grenzen beachten

Allerdings ist zu beachten, dass Kinder deren Einkommen monatlich über 350 Euro liegt und in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, aus der kostenlosen Familienversicherung fallen könnten. Es sollte ebenso beachtet werden, dass volljährige Kinder nur 7680 Euro Einkünfte im Jahr haben dürfen, ansonsten verlieren Eltern wegen den Zinseinnahmen den Anspruch auf Kindergeld und Kinder und Ausbildungsfreibeträge.

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