Auch im Ausland ist man vor Unfällen nicht gefeit

Viele Menschen machen sich mit dem Auto auf den Weg in den Urlaub. Leider ist man aber auch in den Ferien nicht vor Unfällen gefeit. Dann kommt es darauf an, dass man weiß, was zu tun ist.

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Kennen Sie das? Man sitzt im Auto auf dem Heimweg von der Arbeit und denkt sich: „ Jetzt fahr ich einfach weiter. Solange, bis ich in der Sonne bin.“ In der Urlaubszeit erfüllen sich viele diesen Wunsch, den sie sich – natürlich – während des Jahres aus Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein unbeachtet lassen. Allerdings, wer sich unvorbereitet hinters Steuer setzt und sich z. B. auf den Weg nach Spanien, Frankreich oder Italien macht, handelt auch im Urlaub unvernünftig.

Hier fährt man auf der falschen Spur

Im Ausland ist so einiges anders. Da fährt man wie z. B in England auf der für uns falschen Spur, hupt, bevor man über eine rote Ampel düst oder dotzt beim Parken störende Fahrzeuge in zu engen Parklücken einfach weg. Egal in welchem Land, meist sind die Autofahrer aus dem disziplinierten und überkorrekten Deutschland im Urlaub hinterm Steuer leicht überfordert. Besonders schwierig wird es dann, wenn man in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Die Verkehrsregeln sind fremd, die Sprache unverständlich und der Schock groß. Umso wichtiger ist es deshalb für die Autourlauber sich richtig vorzubereiten – auch auf Kosten der Spontanität.

Wichtig: die grüne Versicherungskarte

Das Wichtigste zuerst: Wer Auslandsferien mit dem Wagen plant, sollte sich vor Reiseantritt eine grüne Versicherungskarte besorgen. Die ist kostenfrei bei der Versicherung erhältlich und versichert den Fahrzeughalter in allen vermerkten Ländern in und außerhalb Europas. Außerdem sind auf der Karte die Adresse der ausländischen Versicherungsvertretung und die eigene Versicherungsnummer notiert. Grundsätzlich gilt bei jedem Unfall in fremden Ländern, die Polizei zu verständigen. Wer im Handschuhfach dann einen europäischen Unfallbericht bereitliegen hat, schlägt dann den Verständigungsproblemen ein Schnippchen. Die Fragen sind europaweit gleich und durchnummeriert. Man erhält ihn ebenfalls bei der Versicherung. Ansonsten gilt beim Unfall im Ausland das gleiche wie zu Hause. Fotos machen, Beweismittel durch Zeichnungen, Zeugen und Polizei sichern sowie umgehend die Versicherung informieren. Und besonders zu beachten: Setzen Sie unter kein Schriftstück eine Unterschrift, wenn Sie nicht im Detail wissen, um was es darin geht.

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