Atelierversicherung – bei Kunstversicherung auf Ausschlüsse achten

Kunstversicherungen haben meist Allgefahrendeckung. Trotzdem versuchen Versicherer natürlich Schäden auszuklammern. Deshalb muss der Kunstschaffende beim Vertragsabschluss für die Atelierversicherung auf Ausschlüsse achten.

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Wir sind nicht nur das Volk der Dichter und Denker. Nein, heutzutage schießen Kunstgalerien wie Pilze aus dem Boden. Damit gestalteter Nachschub kommt, muss ein Maler oder Bildhauer viel Zeit mit seiner Kunst verbringen und neue Werke schaffen. Das tut er meist in einem Atelier. Leider sind viele der Künstler gerade in diesem Bereich unterversichert.

Künstler meist unterversichert

Die einfache Hausratversicherung ist für Künstler meist nicht ausreichend. Besser ist, wenn er eine so genannte Atelierversicherung abschließt.

Am besten bei einem Versicherer, der sich mit der „bildenden“ Materie auch auskennt. Derer gibt es nicht viele, die aber, die in diesem Bereich professionell arbeiten, erkennt man daran, dass sie eine Schadenabteilung haben, die auf Kunst spezialisiert ist und in der Versicherungsfachleute und Kunstexperten zusammenarbeiten.

Für den Künstler selbst, ist es wichtig beim Abschluss auf die Punkte zu achten, die vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.

Allgefahrendeckung schließt z. B. Rost aus Der größte Unterschied zwischen einer Atelierversicherung und einer klassischen Hausratversicherung ist der, der Gefahrendeckung. Während nämlich bei der Hausratversicherung all das versichert ist, was explizit aufgeführt wird, ist es bei der Atelierversicherung genau andersherum.

Versichert ist erstmal alles, da die Kunstversicherung in diesem Rahmen meist eine so genannte Allgefahrendeckung bietet. Für den Künstler bedeutet das, sein Augenmerk in erster Linie auf die von der Deckung ausgeschlossenen Bereiche zu richten. In der Regel sind das Schäden, die entstehen durch:

  1. Kriege oder kriegsähnliche Situationen
  2. Terror
  3. Streik
  4. Kernkraft
  5. Beschlagnahmen
  6. klimatische Bedingungen wie Frost, Hitze, zu hohe Luftfeuchtigkeit, Rauch, Licht etc.
  7. Ungeziefer
  8. Restauration, Reinigung, Reparatur.

Grundsätzlich sollte die Kunstversicherung immer Kunstwerke, die gerade geschaffen werden genauso versichern wie bereits fertiggestellte, deren Transport (Formel: von Nagel zu Nagel) sowie ihren Verbleib in Galerien u. ä. Außer-Atelier-Orten.

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