Arztanordnungsklausel

Definition:  Arztanordnungsklausel: Zwingt einen Berufsunfähigen zu einer medizinischen Therapie.

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört heute mit zu den wichtigsten Versicherungen. Sie springt dann ein, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Beruf arbeiten kann. Diese Versicherungen sind meist nicht ganz billig und sollten möglichst früh, am besten beim Einstieg ins Berufsleben in jungen Jahren abgeschlossen werden. Sinnvoll ist es darauf zu achten, dass die Arztanordnungsklausel kein Bestandteil des Versicherungsvertrages ist.

Behandlungszwang Gibt es im Vertrag der abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung die Arztanordnungsklausel, kann die Versicherungsgesellschaft den Versicherungsnehmer zwingen, bestimmte medizinische Maßnahmen oder Behandlungsmethoden durchführen zu lassen. Dazu muss der Versicherer lediglich der Ansicht sein, dass durch die Therapie die Krankheit so eingedämmt werden kann, dass der Versicherte wieder seine Berufstätigkeit aufnehmen kann.

Leistungsentzug Weigert sich der Versicherte, die von der Versicherungsgesellschaft enpfohlene Behandlung durchführen zu lassen, verliert er den Versicherungsschutz und die Leistungen werden gestrichen, denn der Arztanordnungsklausel ist Folge zu leisten. Also: Augen auf beim Abschluss und den Vertrag genau lesen.


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