Arbeitslosenzahlen nicht genau – Statistik geschönt

Es ist erstaunlich: Obwohl jeder Einzelne immer mehr Menschen kennt, die arbeitslos sind oder sogar selbst betroffen ist, sinkt die Arbeitslosenzahl scheinbar ständig. Die Zahlen, die zum Thema Arbeitslosenzahl veröffentlich werden, sind gelinde gesagt etwas geschönt.

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Freuen Sie sich auch immer wieder über die niedrigen Arbeitslosenzahlen? Tja, wer mal genauer hinguckt wundert sich und fragt sich doch: „Geht da noch alles mit rechten Dingen zu?“ Scheinbar wohl nicht. Die Zahlen, die zum Thema Arbeitslosenzahl veröffentlich werden, sind gelinde gesagt etwas geschönt.

Kennen Sie nicht auch einen Betroffenen?

Ganz sicher kennen auch Sie mindestens einen Freund, Bekannten, Nachbarn oder ehemaligen Arbeitskollegen, der arbeitslos ist. Womöglich gibt es sogar zwei oder mehr Arbeitssuchende, Hartz-4-Empfänger oder Ein- oder Zwei-Euro-Jobber. Und das wo wir doch aktuell lediglich etwas mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland verzeichnen. Aber stimmt das denn eigentlich? Das kommt auf die Betrachtungsweise an und die Statistiker, die die Zahlen erarbeiten.

Viele Personengruppen fallen raus

Tatsächlich ist es wohl so, dass zumindest die veröffentlichte Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent nicht der Realität entspricht. Denn einige Personengruppen, die ebenfalls nicht in Lohn und Brot stehen und Leistungen von der Agentur für Arbeit erhalten, fallen bei den Zahlen einfach unter den Tisch. Das sind z. B. Menschen, die sich in einer staatlich finanzierten Weiterbildung befinden. Weiterhin werden bei den Zahlen Arbeitssuchende, die älter als 58 Jahre alt sind, nicht mit eingerechnet. Ein-Euro-Jobber gehören nicht zu den Arbeitslosen, genauso wenig wie krank gemeldete Arbeitslose oder Menschen, die Bürgerarbeit leisten oder aber in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme untergebracht sind. Experten vermuten, dass die wirkliche Zahl der Arbeitslosen in Deutschland mindestens bei über vier eher sogar über fünf Millionen Betroffenen liegt.

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