Arbeitnehmer Wechsel – private Krankenversicherung

Es wird in der privaten Krankenversicherung damit gerechnet das mehr Leute in die PKV wechseln, da die Wechselfrist nur noch ein Jahr ist, in der Arbeitnehmer über der Versicherungspflichtgrenze verdienen müssen.

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In der Wirtschaftskrise wird alles hinterfragt so auch die Situation der privaten Krankenversicherung, die aber mehr mit dem fehlenden Wechsel von Arbeitnehmern zu kämpfen hat als mit der aktuellen Finanzkrise. Doch es wird mit einem Anstieg der Neuversicherten gerechnet. In der vergangenen Finanzkrise musste man sich um die Versicherungsgesellschaften keine große Sorgen machen, diese legen natürlich auch Geld auf dem Kapitalmarkt an allerdings wird dabei in der Regel auf sichere Anlagen gesetzt, so kam man im letzten Jahr auf eine durchschnittliche Nettoverzinsung von rund 3,8 Prozent gegenüber 4,8 Prozent im Vorjahr.

Mehr Neuzugänge

Viel wichtiger ist bei den privaten Krankenversicherungen das sprichwörtlich frisches Blut nachkommt und da könnte es tatsächlich bald viel besser aussehen, denn es wird ein Anstieg der Neuversicherten erwartet und dass nicht ohne Grund. Ab dem Jahr 2011 wird mit mehr Neuzugängen gerechnet durch die Verkürzung der Wartezeit von 3 Jahren auf 1 Jahr. Wer zukünftig 1 Jahr über der Versicherungspflichtgrenze verdient kann dann wieder in die in die private Krankenversicherung wechseln. Bei einem Arbeitnehmer gehören zum regelmäßigen Arbeitsentgelt regelmäßige Lohnzahlungen somit auch das 13. und das 14. Monatsgehalt dagegen gehören Überstunden oder Fahrtkosten nicht zum regelmäßigen Arbeitseinkommen.

Aktuelle Einkommensgrenze

Die Versicherungspflichtgrenze liegt aktuell bei jährlich 49.500 Euro. Wer erstmalig als Arbeitnehmer über der Versicherungspflichtgrenze verdient muss dann nur noch ein Jahr warten bevor er in die private Krankenversicherung wechseln darf.


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