AOK Krankenversicherung – Einsparungen Medikamente

Durch Rabattverträge mit den Pharmafirmen will die AOK eine Milliarde Euro bei den Medikamenten einsparen.

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Die AOK hat mit den Pharmafirmen Rabattverträge abgeschlossen und will dadurch rund 1 Milliarde Euro in den nächsten beiden Jahren sparen. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen haben mit den Firmen für bestimmte Arzneiwirkstoffe die Rabatte vereinbart, was dann durchaus für die bei der AOK Versicherten Auswirkungen haben könnte. Ab dem 01. Juni diesen Jahres könnten sie andere Medikamente bekommen als zuvor, wenn der Arzt nichts anderes verschrieben hat. Diese Maßnahme wird vom Vize Chef der AOK in Baden Württemberg mit den steigenden Kosten bei den Arzneimitteln.


Generika werden auch teurer

Dabei wird auch betont dass selbst diese Medikamente teurer werden, die als Generika nachgemacht werden. Wobei dabei auch die Dominanz der 3 Generika Herstellern mit ein Grund für die Preise sind. Die AOK hat mit ihren bundesweit rund 24 Millionen Versicherten eine gewisse Macht gegenüber den Pharmaherstellern, die sie nun auch ausnutzen wollen. Deshalb haben auch einige Pharmafirmen versucht die Rabattverträge der AOK zu stoppen aber alles was zuvor über die Gerichte ausgetragen wurde, scheint nun beendet zu sein zugunsten der AOK.

Viele Rabattverträge der AOK

Insgesamt hat die AOK mit 22 Firmen der Pharmaindustrie Rabattverträge ausgehandelt, die für über 60 Arzneimittelwirkstoffe gelten. Die AOK hat sich mit den Firmen dabei auf einen festen Preis für das Medikament geeinigt für 2 Jahre erst mal. Danach muss dann wieder neu verhandelt werden. Es ist sicherlich ärgerlich wenn man sein Medikament nicht mehr bekommt was man gewohnt ist aber ein vergleichbares mit dem gleichen Wirkstoff, ist zumindest aus der Sicht von Experten problemlos. Sollte ein Patient allerdings massiv Probleme haben sollte er zu seinem Hausarzt gehen und mit ihm darüber reden.

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One thought on “AOK Krankenversicherung – Einsparungen Medikamente

  1. Kommentar Autor
    elen
    Ein Kommentar

    Es ist einfach unrichtig, zu behaupten, die Generika haben die gleiche Wirkung. Die Trägerstoffe sind verschieden und können bei Patienten z. B. bei Bluthochdruck durchaus Kreislaufstörungen hervorrufen. Ich habe nach einem Medikamentenwechsel massive mehrwöchige Kreislaufstörungen bekommen trotzdem es der gleiche Wirkstoff war. Was würden die Kassen davon halten, wenn wir „Kunden“ die Versicherung ebenfalls ständig wechseln um unsere gewohnten Medikamente zu bekommen? Ich würde den Aufpreis für mein bisheriges Medikament zahlen wenn nötig. Aber durch das Rabattsystem ist diese Lösung nicht möglich. Wann werden die „Kunden“ eigentlich mal nach Ihren Wünschen oder Meinungen gefragt bevor Reformen verabschiedet werden, die nicht wirklich was bringen?

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