Anlegerschutz bei Falschberatung – Verjährungsfristen

Der Anlegerschutz für Kunden von Banken bei Falschberatung soll verbessert werden und auch die Verjährungsfristen sollen verlängert werden.

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Anleger sollen besser gegen Falschberatung geschützt werden, so will es zumindest die Bundesregierung mit einem neuen Gesetz dass noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll. Mit diesem Gesetz soll auch die Verjährungsfrist bei Falschberatung von 3 auf 10 Jahre heraufgesetzt werden. Dadurch wird sich auch für Finanzberater einiges ändern, denn dann müssen auch sie von jeder Beratung ein Protokoll anfertigen, dass dem Kunden der beraten wird auch mitgegeben wird.


Beratungsprotokoll – wichtiges Papier

In diesem Beratungsprotokoll muss dann der Anlass des Gesprächs, die Dauer , die persönliche Situation und warum der Kunde die Beratung wollte. Dazu kommt noch wieso und warum der Anlageberater dem Kunde gerade dieses oder jenes Produkt empfohlen hat. Dies ähnelt im Prinzip dem Beratungsprotokoll was Versicherungsvermittler schon einige Zeit bei einer Beratung ausfüllen müssen außer der Kunde verzichtet schriftlich darauf.


Anlegerschutz bei Falschberatung

Zu den Finanzberater gehören auch die Bankberater und gerade in der Finanzkrise kamen einige Falschberatungen zu Tage und nicht zuletzt deshalb wird die Regierung in diesem Bereich Bedarf gesehen haben mit einem Gesetz nachzubessern. Wenn nun Anleger beim Kauf von Wertpapieren falsch beraten werden, können sie dann ihre Rechte besser durchsetzen. Vorher mussten Anleger oft ihre Ansprüche begraben, weil Sie in der Pflicht waren die Vorwürfe zu beweisen. Das Verbraucherministerium hatte vor kurzem eine Studie in Auftrag gegeben, welche Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde. In dieser Studie kam heraus dass Bundesbürger pro Jahr bis zu 30 Milliarden Euro durch schlechte Beratung verlieren.

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