Angst vor Pflegebedürftigkeit in Deutschland riesig

Eine Umfrage zeigt, dass die Angst vor Pflegebedürftigkeit im Alter an erster Stelle der Risikoängste steht.

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Die Ängste der Menschen sind unterschiedlich und verändern sich noch dazu im Laufe eines Lebens. So hat das Kindergartenkind Angst vor Nachbars Katze, das Schulkind Sorge, wegen dem Nebensitzer, den er am Tag vorher geärgert hat und der Teenager ist beunruhigt, wenn die erste Liebschaft sich mal nicht meldet. Aber, je älter man wird, desto existentieller und zukunftsorientierter werden die Ängste.

An die 1.300 Versicherte ließen sich befragen

Das zeigt jetzt eine Umfrage der Continentale Krankenversicherung, die sie in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt hat. Dazu wurden ca. 1.297 Personen, die älter als 25 Jahre sind und zum Teil (1.134 Personen) gesetzlich versichert und zum anderen Teil (163 Personen) privat versichert waren. Ihnen wurden fünf Fragen zu Ängsten im Leben gestellt. Mit dabei bereits in der richtigen Reihenfolge:

Die Familie soll nicht belastet werden

Die Angst vor der Pflegebedürftigkeit, die Angst vor Krankheit, die Angst vor zu wenig Altersrente, die Angst vor Berufsunfähigkeit und – last but not least – die Angst vor Arbeitslosigkeit. Jede Sorge davon ist heutzutage mehr als berechtigt. Aber, gegen die Angst vor Pflegebedürftigkeit kann man zumindest in Form von einer privaten Rentenversicherung vorbeugen. Und das macht durchaus Sinn. Denn in Zeiten des demografischen Wandels und der damit einhergehenden Überalterung unserer Gesellschaft ist es fraglich, ob die gesetzliche Pflegeversicherung zukünftig den Standard erfüllen kann, den es braucht, um in Würde zu altern. Auch im Hinblick auf die Angehörigen übrigens. Denn die größte Sorge im Rahmen der Angst um die Pflegebedürftigkeit ist die, um die Belastung der Familie.


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