Altersvorsorge über den Betrieb – Ehegatten-Arbeitsvertrag

Über einen Ehegatten-Arbeitsvertrag kann man in kleinen und mittleren Betrieben teilweise die Altersvorsorge des Ehegatten auch über den Betrieb regeln, die einfachste Form der BAV ist die Direktversicherung.

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Bei Betrieben die darauf angewiesen sind dass der Ehegatte im Betrieb mitarbeitet lohnt sich ein Ehegatten Arbeitsvertrag zu machen. Damit lässt es sich leichter einen Teil der Altersvorsorge über den Betrieb zu regeln. In den letzten Jahren wird allerdings sehr viel strenger geprüft, deshalb ist es ratsam dass alle Vereinbarungen die getroffen auch schriftlich festgelegt werden. Es sollen damit Scheinarbeitsverhältnisse vermieden werden.

Ehegatten-Arbeitsvertrag

Der Ehegatten-Arbeitsvertrag wird auch vom Finanzamt überprüft, deshalb muss auch für den Ehegatten die Gleichbehandlung mit anderen Arbeitnehmern (sofern vorhanden) gewährleistet sein. Außer dem Gehalt muss im Arbeitsvertrag auch die Beschreibung der Arbeit des Ehegatten beschrieben werden und auch der Urlaub muss im Arbeitsvertrag geregelt stehen. Für den Ehepartner muss genauso ein Lohnkonto eingerichtet werden wie für andere Arbeitnehmer. Bis zu 400 Euro ist der Arbeitslohn sozialversicherungsrechtlich steuerfrei, wenn keine anderen Einkommen erzielt werden. Liegt das monatliche Einkommen über 400 Euro wird der Lohn individuell versteuert.

Vorteile Altersvorsorge

Der Lohn des Ehegatten ist eine Betriebsausgabe und vermindert den Gewinn des Unternehmens und spart damit auch Steuern. Zudem kann ab einer bestimmten Höhe die Altersvorsorge des Ehegatten über die Firma erfolgen zum Beispiel über eine Direktversicherung. Die Direktversicherung ist die einfachste Form der betrieblichen Altersvorsorge. Die Beiträge zu einer Direktversicherung kann der Betrieb übernehmen und sind somit auch wieder Betriebsausgaben.

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