Altersversorgung Landwirte

Für Landwirte gibt es zur Altersversorgung das Agrarsozialreformgesetz, darin ist geregelt was der versicherungspflichtige Landwirt und mitarbeitende Familienangehörige an Beitrag bezahlen muss.

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Die Alterssicherung für Landwirte wurde mit dem Agrarsozialreformgesetz im Jahr 1995 neu geregelt. Da wurde auch festgelegt das Landwirte versicherungspflichtig sind, wobei da auch der Ehegatte und sogar mitarbeitende Familienangehörige dazugehören.

Ehegatte automatisch auch Landwirt

Der Ehegatte gilt automatisch als Landwirt, wenn beide nicht dauernd getrennt leben und der Ehegatte nicht voll erwerbsgemindert ist. Unter den mitarbeitenden Familienangehörige sind Verwandte bis zum 3. Grad bezeichnet, dazu noch Verschwägerte bis zum 2. Grad und Pflegekinder.

Familienangehörige die Hälfte

Ist der Landwirt noch keine 18 Jahre oder hat das 65. Lebensjahr schon vollendet ist er versicherungsfrei, dies gilt auch für mitarbeitende Familienangehörige. Der Beitrag für Landwirt ist zum Beispiel im Jahr 2006 auf 199 Euro in den alten Bundesländern festgelegt, in den neuen Bundesländern sind es 168 Euro monatlich. Für mitarbeitende Familienangehörige ist der Beitrag jeweils die Hälfte.

Zuschuss zum Beitrag

Versicherungspflichtige Landwirte erhalten einen Zuschuss zu ihrem Beitrag und dem der mitarbeitenden Familienangehörige, sofern sein jährliches Einkommen 15.500 Euro nicht übersteigt. Jedem Ehegatten wird das Einkommen zur Hälfte nur angerechnet. Der Zuschuss zum Beitrag beträgt bis zu einem Jahreseinkommen von 8.220 Euro genau 60 Prozent des Beitrags. Verdient der Landwirt im Jahr mehr als 8.220 Euro verringert sich der Zuschuss je 520 Euro mehr um 4 Prozent.


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