Altersteilzeit mit Zeitwertkonten

Das Renteneintrittsalter wird erhöht und die Altersteilzeit wird ab 2010 auch gekappt. Zeitwertkonten bieten einen früheren Ausstieg aus dem Arbeitsleben

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Ab 2010 ist die Möglichkeit zur Altersteilzeit gekappt worden. Möglichkeiten trotzdem früher in Rente zu gehen bieten die Zeitwertkonten. Durch die Erhöhung des Renteneintrittsalter rücken Zeitwertkonten mehr und mehr in den Fokus der Arbeitnehmer.

Was sind Zeitwertkonten?

Aber was sind eigentlich Zeitwertkonten. Einfach erklärt ist es wie ein Sparbuch, auf dem der Mitarbeiter Zeit sammelt, die in Form von Überstunden oder Urlaubstage sich vermehren. Auch Geld wie zum Beispiel das Weihnachtsgeld kann darauf gesammelt werden. Aus diesen beiden Komponenten wird dann später durch das Geld ein vorzeitiger Rentenbeginn finanziert. Man geht momentan etwa von 5 % aller Unternehmen aus, die heute schon langfristig Zeitkonten führen. Am häufigsten gibt es 3 Arten von Zeitkonten.

1.) Auf den Gleitzeitkonten werden Überstunden in die nächsten Monate verschoben oder durch Fehlzeiten ausgeglichen.

2.) Auf Langzeitkonten fließen Geld und Zeit, die der Mitarbeiter verwenden kann wie er möchte. Zwischendurch oder auch für den vorzeitigen Ruhestand.

3.) Auf Lebensarbeitszeitkonten wird nur Arbeitszeit für den Vorruhestand gesammelt.

Nachteil der Zeitwertkonten

Es gibt im Moment nur wenige Firmen des Mittelstandes die solche Zeitwertkonten aktiv angehen, dies nicht zuletzt wegen den Steuerfragen, Sozialabgaben, Kontenverwaltung und Bilanzierung. Ein Nachteil ist die Unklarheit der Anlage und damit auch der Rendite. Einzig und allein der Chef bestimmt darüber wie das Geld angelegt wird ob konservativ oder risikofreudig. Der Mitarbeiter hat keinen Einfluss auf die Entscheidung des Chefs.

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