Altersrückstellung private Krankenversicherung mitnehmen

In der privaten Krankenversicherung die Altersrückstellung zum Teil mitzunehmen geht mit neu abgeschlossenen PKV Verträgen.

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Für neuabgeschlossene Verträge in der privaten Krankenversicherung dürfen ab dem Jahr 2009 die Altersrückstellungen mitgenommen werden allerdings nur die dem Basistarif entsprechen.

Mitnahme nur ein Teil

Der Basistarif entspricht in etwa der gesetzlichen Absicherung, dies bedeutet dann auch dass ein Teil der Altersrückstellungen beim alten Unternehmen bleibt wenn die Krankenversicherung gewechselt wird. Die Mitnahme der Altersrückstellungen gilt für alle neuen Verträge die ab Januar 2009 abgeschlossen wurden.

Versicherungsgesellschaft genau auswählen

Wer also unzufrieden ist mit seiner Krankenversicherung oder dem vielleicht die Beiträge inzwischen zu hoch sind, kann natürlich wechseln aber keine Altersrückstellungen mitnehmen, wenn sein Vertrag vor dem Jahr 2009 abgeschlossen wurde. Allerdings ist die Frage zu welcher Krankenversicherung man wechseln sollte nicht so einfach zu beantworten, denn es gibt viele Gesellschaften die auch oft noch mehrere Tarife haben. Zudem haben einige Krankenversicherer, um möglichst wettbewerbsfähig zu sein, sehr günstige Tarifen um Neukunden anzulocken. Deshalb sollte man sich aber nicht von dem Preis blenden lassen, denn oftmals ist es ein Lockangebot und in 5 Jahren ist diese vielleicht heute preiswerte Krankenversicherung bei den teuersten angesiedelt.

Von einem Fachmann beraten lassen

Man sollte darum auch alle anderen Faktoren mit in Betracht ziehen, wie die Stärke eines Unternehmen, wie lange sie schon im Krankenversicherungsgeschäft tätig ist aber auch wie ob die Gesellschaft bei der Erstattung von Leistungen gut, mittelmäßig oder schlecht ist. Wer sich nicht andauernd mit Krankenversicherungen, neuen Tarifen usw. beschäftigt wird diese Fragen schwerlich beantworten können.

Das wichtige ins Beratungsprotokoll schreiben lassen

Wenn man deshalb mit einem Experten einen Termin vereinbart, dann macht man in der Regel nichts falsches wenn einige Punkte beachtet werden. Man sollte sich nicht zu einem Abschluss drängen lassen und auch auf ein Beratungsprotokoll bestehen. Seit der EU Vermittlerrichtlinie ist das Beratungsprotokoll Pflicht außer der Kunde verzichtet darauf und unterschreibt dies auch. Das Beratungsprotokoll ist für den Kunden auf Jahre gesehen wichtig, denn sollte sich irgendwann doch herausstellen dass man falsch beraten worden ist dient dies Protokoll als Beweis. Deshalb alles relevante in diesem Beratungsprotokoll vermerken lassen und man ist dann auf der sicheren Seite. Alle unabhängige Versicherungsmakler müssen seither auch eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung haben, damit der Kunde auch Schadensersatz bekommt.


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