Altersrente und Renteneintrittsalter für Behinderte

Behinderte und das Renteneintrittsalter, im Jahr 2012 gibt es eine Änderung bei der Rente für Behinderte.

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Für Behinderte Menschen ist das Renteneintrittsalter bei Vollendung des 60. Lebensjahres.

Folgende Vorraussetzungen gelten für den Renteneintritt:

1.) Bei Beginn der Altersrente muss die Schwerbehinderung anerkannt sein.

2.) (Schwerbehinderte Menschen sind Personen deren Grad der Behinderung mindestens 50 Prozent beträgt.

3.) Die Wartezeit von 35 Jahren muss erfüllt sein.

4.) Um die volle Rente zu erhalten, darf nicht mehr als 345,– Euro hinzuverdient werden.

5.) Wer die Grenze von 345,– Euro überschreitet, kann eine Teilrente zu beziehen.

Schrittweise angehoben

Seit dem Jahr 2001 wird das Renteneintrittsalter für Behinderte, die nach dem 31.12.1940 geboren wurden, schrittweise monatlich auf die Vollendung des 63. Lebensjahres angehoben. Wird die Altersrente vorzeitig in Anspruch genommen, wird 0,3 % pro Monat von der Rente abgezogen.

Änderung 2012 Rente für Behinderte

Bei Behinderten steigt die Altersgrenze ab dem Jahr 2012 von bisher 63 Jahre auf 65 Jahre. Bislang konnten Behinderte ab dem 60. Lebensjahr in Rente gehen, dies wird dann auch ab dem Jahr 2029 frühestens mit 62 Jahren möglich sein, allerdings gibt es auch da eine Kürzung der Rente um 10,8 Prozent (3,6 Prozent pro Jahr). Allerdings gibt es für Behinderte eine Ausnahme, denn Behinderte welche vor dem 17.11.1950 geboren sind und deren Schwerbehinderung am 16.11.2000 anerkannt war, kann auch weiterhin ohne Abzüge mit 60 in Rente gehen.

Beispiel für Abzüge von der Rente

Die normale Altersrente beträgt 1000,– Euro. Sie gehen 36 Monate früher mit 60 Jahren in Rente, dann erhalten sie nur 1000,–Euro minus 10,8 Prozent (36 Monate mal 0,3), also beträgt die Rente nur 892,–Euro. Sollten auch bei Behinderten Menschen Änderungen beim Renteneintrittsalter vorgenommen werden, lesen Sie dass hier. Bei Arbeitslosen oder Behinderten gibt es eine Vielzahl zusätzlicher Regelungen zum Renteneintrittsalter und Mindestbeitragszeit. Im Einzelfall fragen Sie bei den gesetzlichen Rentenversicherungsträger nach.

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5 thoughts on “Altersrente und Renteneintrittsalter für Behinderte

  1. Kommentar Autor
    waltraud raczynski
    Ein Kommentar

    hallo ich arbeite zeit 40jahre möchte mit 57 in rente gehen ich habe eine behinderung von 100% GEHT DAS

  2. Kommentar Autor
    Hans Joachim
    Ein Kommentar

    Kann mir mal einer erklären wer diesen unsozialen Schwachsinn zu verantworten hat. Bei den gesunden Menschen wird das Rentenalter nur um 2 Jahre angehoben und bei gestressten Behinderten wird das Alter um bis zu 5 Jahre angehoben. Ich glaube, das die jenigen die dies zu Verantworten haben, noch niemals in Ihrem Leben eine gesundheitliche Einschränkung gehabt haben.

  3. Kommentar Autor
    Toni
    Ein Kommentar

    Hallo
    Ich bin 1956-er BJ. und habe mit 60 Jahren 45 Berufsjahre voll. Möchte gerne schon mit 58 Jahren berentet werden, spätestens aber mit 60 Jahren.
    Bin 70% behindert.
    Habe ich Chancen in Rente zu gehen?
    Wie wird das für mich dann berechnet und welche erforderlichen Maßnahmen sollte ich vorher unternehmen?
    Gruß Toni

  4. Kommentar Autor
    Schmaus
    Ein Kommentar

    Hallo,
    mein Vater ist am 01.01.1952 geboren, seit 2004 bis 2010 Erwerbsunfähig und jetzt soll er wieder arbeiten, wobei wir gerichtlich dagegen angehen. Er bezieht momentan seit 3-4 Monaten Arbeitslosengeld.
    Er hat eine Schwerbehinderung von 50 GdB.
    Hat er die Möglichkeit mit 60 seine Rente zu bekommen oder erst mit 63 oder sogar mit 65 Jahren?
    Vielen Dank

  5. Kommentar Autor
    Caro
    Ein Kommentar

    Hallo,
    bin im Dez.1954 geboren, habe eine 30%tige Schädigung am li.Bein durch einen Wegeunfall zur Arbeit vor 10 Jahren erlitten.Seit dem Gonarthrose im Knie. Neues Kniegelenk konnte nicht eingesetzt werden da das Bein durch den Aufprall des PKW´s welcher mich anfuhr so verschoben wurde. 2009 wurde es gerichtet und nun habe ich noch mehr Probleme.Seit dem Fußzehen immer eingeschlafen Durchblutungs-störungen und wahnsinnig schmerzhafte Krämpfe im li.Bein (Fuß und Unterschenkel)laufe mit einer Unterarmstütze,habe nur Schmerzen die ohne Schmerzmittel nicht auszuhalten sind.Nun auch noch fortge-schrittene Gonarthrose im rechten Knie und Miniskuseinriss.
    Bin 2010 3x umgefallen und jetzt wurde noch eine Herzleistung von 43 % diagnostiziert. Mir ist laufend schwindlig,habe Rückenprobleme (Ischias u.chron.Lendenwirbelentzündung).Ich arbeite als geringf. Verkäuferin in einem Textildiscount 3-4 Std.3-4 Tage die Woche als Kassiererin und dass nur stehend.Habe vor dem Richten des li.Beines 1 Jahr Erwerbsminderungsrente auf das Bein bekommen. Nach dieser OP mußte ich zur Kur.Kurbericht ist natürlich zu Gunsten der Rentenkasse ausgefallen und Fortzahlung der Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt, bin in Widerspruch gegangen,abgelehnt,nun Klage beim Sozialgericht,nach Gutachten wieder abgelehnt,nach der Sicht des Gutachters kann ich 4xtäglich mehr als 500 m in jeweils 20 min. laufen, darf aber dies und jenes nicht machen,soll 6 Std. täglich in einer Poststelle, Pförtnerei,Telefonistin,Bürohilfskraft oder Sortiererin am Fließband arbeiten.Klage geht weiter kann bald nicht mehr.Stehen,sitzen,laufen tut mir so weh,das mir vor Schmerzen die Tränen kommen dazu kommt nun auch noch das kranke Herz.Lag seit 2001 nur im Krankenhaus. Habe von 1970- 2002 immer schwer gearbeitet,2002 machte meine Firma dicht, war arbeitslos und dann nur krank.Seit 2005 arbeite ich geringfügig und seit 2006 zahle ich meine Rentenbeiträge selbst.Habe also schon bis jetzt 38 Jahre Arbeit hinter mir und muß lt.dem jetzigen Rentengesetz bis 65 Jahre +8 Monate arbeiten,also noch etwas über neun 9 Jahre,d.h.48 Arbeits-jahre erreicht und das mit dem Kopf unterm Arm oder tod umfallen.Wo ist da die Gerechtigkeit Frau Sozialministerin?Sollte es hier jemand geben der mir evtl.einen Rat oder weiterhelfen kann würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank!

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