Alternative Geldanlagen – Sachwerte wegen Inflation

Die Sorge, dass die Inflation Vermögen entwertet, lässt Anleger nicht los. Deshalb begeben sie sich immer wieder auf die Suche nach alternativen Geldanlagen. Sachwerte wie Kunst und Oldtimer rücken dabei ins Rampenlicht.

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Laut einer repräsentativen Umfrage des unabhängigen Vermögenverwalters Packenius, Mademann und Partner (PMP) suchen Anleger nach alternativen Geldanlagen, um die Bürde der Inflation zu umgehen. Die Anleger wollen mit neuen Investments einen höheren Vermögensschutz erzielen, der eben bei Aktien und Kapitallebensversicherungen nicht garantiert werden kann. Inzwischen kann sich jeder Fünfte der Befragung vorstellen, in Kunst zu investieren – jeder Zehnte sogar in Oldtimer.


Flucht in Sachwerte birgt auch Risiken

Sobald die Ängste vor der Inflation als Vermögenskiller wachsen, findet standardmäßig eine Flucht in Sachwerte statt. Klassiker wie Immobilien, Gold, Münzen oder Schmuck liegen bei den Investoren dann ganz weit vorn. Gemälde und Oldtimer werden dabei in der Zwischenzeit als lohnende Alternativen angesehen. Ein Allheilmittel zur Sicherung des Vermögens sind Kunst und Karossen allerdings nicht. Denn auch sie bergen Risiken wie mangelnde Flexibilität aufgrund der Tatsache, dass teure Kunstexponate und edle Fahrzeuge unter Umständen nur schwer wieder veräußert werden können. Bei Oldtimern kommt noch hinzu, dass sie ihren Wert nur erhalten, wenn sie tadellos funktionieren. Und das bedarf einer Wartung und Pflege, die ebenfalls erhebliche Kosten verursachen können. Zudem sollten Kunstgegenstände und Fahrzeuge mit einer Diebstahlsicherung abgesichert sein, die nochmals zusätzliche Kosten verursacht.

Wertsteigerung um ein Vielfaches von ganz allein

Eine Möglichkeit, wenn auch sehr vage, den Wert bei Kunst oder Fahrzeugen um ein Vielfaches zu steigern, besteht darin, auf Außenseiter oder noch Unbekanntes zu setzen. Bei der Kunst heißt das, Exponate unbekannter Künstler günstig zu erstehen und darauf zu hoffen, dass der Durchbruch dann die Preise in die Höhe schnellen lässt. Bei Oldtimern sieht es ähnlich aus. Entweder man kauft gut erhaltene Fahrzeuge preiswert ein und hofft, dass sich ihr Wert steigert. Oder man schafft sich weniger gut erhaltene an und restauriert sie in Eigenregie. Allerdings kommen diese Wege doch eher für Liebhaber in Frage ….

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