Alkohol am Steuer – Konsequenzen im Schadensfall

Der am 01.02.2009 in Kraft getretene Bußgeldkatalog sieht wesentlich höhere Strafen für Alkoholsünder vor. Auch versicherungsrechtlich hat das Fahren mit Alkohol im Schadensfall bittere Konsequenzen.

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Bei Alkohol am Steuer verdoppeln sich seit dem 01. Februar 2009 die Strafen, denn seit dort gilt der neue Bußgeldkatalog. Wird man das erste Mal erwischt, kostet das 500 Euro, beim zweiten Mal schon 1000 Euro und wer zum dritten Mal die Finger nicht vom Alkohol lassen kann, muss mit einem Bußgeld von 1500 Euro rechnen.

Alkohol als Unfallursache

Hinzu kommt, dass der Versicherungsschutz nicht mehr in vollem Umfang gilt. Wird bei einem Umfall eindeutig Alkohol als Unfallursache festgestellt, so muss die Kaskoversicherung den Schaden am eigenen Fahrzeug nicht übernehmen. Zwar wird der Unfallgegner durch die Haftpflichtversicherung entschädigt, jedoch hat diese die Möglichkeit bis zu 5000 Euro beim alkoholisierten Fahrer zurück zu holen. Laut Gesetz gilt man ab 1,1 Promille als absolut fahruntüchtig, aber auch bei weniger Promille kann die Versicherung eine Rückerstattung verlangen, wenn der Fahrfehler als ganz typisch für einen alkoholbedingten Ausfall ist.

Strafrechtliche Konsequenzen

Ganz grundsätzlich gilt, neben den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, dass der bisherige Schadensfreiheitrabatt auf jeden Fall gestrichen wird, was ein nicht ganz unwesentlicher Punkt ist. Das Fazit ist – und das ist eigentlich klar – er Alkohol trinkt, gehört nicht hinter das Steuer, denn abgesehen von den rechtlichen Konsequenzen ist ein alkoholisierter Fahrer eine große Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

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