Änderungen der Pflegeversicherung – Pflegestufen Erhöhung

In der Pflegeversicherung gibt es einige Änderungen, wobei es für die einzelnen Pflegestufen in der ambulanten Sachleistung eine Erhöhung gab, bei der stationären Pflege wurden nicht alle Pflegestufen erhöht.

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Die Reform der Pflegeversicherung war notwendig dabei wurden einige Änderungen vorgenommen wobei auch Beschäftigte und die Arbeitgeber mehr bezahlen müssen. Der Beitragssatz steigt um 0,25 auf 1,95 Prozent vom Bruttolohn, wer keine Kinder hat zahlt 2,2 Prozent.

Änderungen für ambulante Sachleistungen schrittweise Erhöhung bis 2012:

In der Pflegestufe I von 384,– Euro auf 450,– Euro
In der Pflegestufe II von 921,– Euro auf 1100,– Euro
In der Pflegestufe III von 1432,– Euro auf 1550,– Euro
Änderungen für Pflegegeld :
In der Pflegestufe I von 205,– Euro auf 235,– Euro
In der Pflegestufe II von 410,– Euro auf 440,– Euro
In der Pflegestufe III von 665,– Euro auf 700,– Euro

Veränderungen Pflegestufe III

Bei der stationären Pflege werden die Pflegestufen I und II nicht verändert, nur bei der Pflegestufe III werden die Beträge schrittweise angehoben von 1432,– Euro auf 1550,– Euro bis zum Jahr 2012. Bei Härtefällen in der Stufe III von 1688,– Euro auf 1918,– Euro. Ab dem Jahr 2015 sollen die Beträge in einem Rhythmus von 3 Jahren jeweils angepasst werden.

Demenzkranke Menschen profitieren

Demenzkranke Menschen wird über die Pflegeversicherung mehr geholfen, denn bei diesen Menschen steigt der Betrag von ursprünglich 460 Euro auf 1200 Euro, wenn der Betreuungsbedarf gering ist, sollte dieser hoch sein steigt es auf insgesamt 2400 Euro.


Wichtiges für Angehörige:

Angehörige eines Pflegebedürftigen erhalten einen Anspruch auf eine 6 monatige Freistellung von der Arbeit, wobei kein Gehalt gezahlt wird aber die Sozialversicherungsbeiträge werden weiter bezahlt, davon ausgenommen sind Betriebe mit bis zu 15 Mitarbeitern. Um die Pflege eines Angehörigen zu organisieren gibt es einen kurzfristigen Freistellungsanspruch von bis zu 10 Arbeitstagen, diese Zeit wird ebenso nicht bezahlt. Es gibt nun auch eine Verpflichtung der Pflegekassen innerhalb von 5 Wochen über den Pflegeantrag zu entscheiden, wenn der betreffende im Krankenhaus liegt muss es innerhalb einer Woche entschieden werden. Von 5 auf 2 Jahre wird die nötige Vorversicherungszeit gekürzt.


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