Änderungen bei der betrieblichen Altersversorgung

Seit Jahresbeginn gab es einige Änderungen bei der betrieblichen Altersversorgung.

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Für die betriebliche Altersversorgung gelten seit dem Jahr 2009 neue Regeln, die Äderungen betreffen das Betriebsrentengesetz, wo das Unverfallbarkeitsalter auf 25 Jahre vermindert wurde. Dies ist wichtig, wenn der betreffende eine betriebliche Altersversorgung hat und nach der Mindestzugehörigkeit von 5 Jahren den Betrieb verlassen möchte, besteht ein gesetzlicher Anspruch auf die Betriebsrente wenn er das 25. Lebensjahr vollendet hat. Das Unverfallbarkeitsalter war vorher bei 30 Jahren angesiedelt.

Ab dem 27. Lebensjahr

Arbeitnehmer dürfen nun auch insgesamt 2592 Euro im Jahr in die betriebliche Altersversorgung einbezahlen. Zudem wurde noch geändert das Unternehmen bei einer Direktzusage schon ab dem 27. Lebensjahr des Mitarbeiters Pensionsrückstellungen bilden müssen, bisher war dies erst ab dem 28. Lebensjahr notwendig.

Rentenalter 67 Jahre

Noch was ganz wichtiges wurde bei den sogenannten beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer von GmbHs geändert, denn da galt bisher das 65. Lebensjahr als Finanzierungsendalter, weil dort auch die geplante Rentenzahlung beginnen sollte. Dies wurde nun geändert, das Finanzierungsendalter wurde nach dem Geburtsjahr gestaffelt. Damit wird auch dem höheren Renteneintrittsalter mit 67 Jahren Rechnung getragen, denn für alle die ab 1962 geboren sind, gilt das Alter 67. Schon allein deshalb sollten die Unternehmen die Versorgungszusagen der GmbH Geschäftsführer überprüfen lassen, da viele sicherlich eine Unterdeckung haben und dies dann auch zu Problemen mit der Bilanz führen können.

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