Änderung für Demenzkranke – keine Pflegestufe

Die neue Pflegereform soll Änderung für Demenzkranke bringen, doch Menschen mit Demenz bekommen immer noch keine Einstufung in eine Pflegestufe.

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In der neuen Pflegereform werden zum ersten male auch Demenzkranke berücksichtigt, allerdings hat die Pflegereform nicht nur Zustimmung erhalten sondern auch viel Kritik. Die Pflegereform wird dagegen von Minister Daniel Bahr (FDP) verteidigt. Grundsätzlich soll es Änderungen für Demenzkranke Menschen geben, die Leistungen werden leicht angehoben, doch Demenzkranke Menschen können immer noch nicht in Pflegestufen eingeordnet werden.

Kritik an der Pflegereform

Bei der Pflegereform wird von Eugen Brysch (geschäftsführenden Vorstand der Patientenschutzorganisation), gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ bezweifelt das die Reform der Beginn einer Neuorientierung in der Pflege sei. Ebenso kritisiert wird die Reform vom Vorstand des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Gernot Kiefer, der zwar begrüßt das endlich Demenzkranke Menschen berücksichtigt werden, er vermisst aber das Fehlen eines Gesamtkonzeptes in der Pflege.

Bessere Leistungen für Demenzkranke

Die Pflegereform will vor allem für Demenzkranke Menschen bessere Leistungen, damit das ganze finanziert werden kann, soll der Beitrag in der Pflegeversicherung zum 1. Januar 2013 angehoben werden. Doch was auf den ersten Blick gut rüberkommt, ist alles andere als gut. Die grundlegende Benachteiligung der Demenzkranken, die nach der Rechtslage oft überhaupt nicht als pflegebedürftig gelten, ändert sich durch die Pflegereform nicht. Die Leistungen für Demenzkranke werden zwar leicht angehoben, doch das grundlegende Problem besteht immer noch. Bei der Einstufung der Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst fallen Menschen mit Demenz immer noch durchs Raster. Um das zu verhindern sollte ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff her und das schnell.


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