Änderung des Risikos im Versicherungsvertrag muss gemeldet werden

Wer eine Versicherung abgeschlossen hat mit einem bestimmten Risiko muss bei einer Gefahrenerhöhung dies dem Versicherer gemeldet werden.

Anzeige / Inserat

Im Versicherungsvertrag wird ein bestimmtes Risiko versichert. In der Hausratversicherung beispielsweise ist auch das Risiko eines Einbruchs versichert. Wird nun an dem Haus ein Gerüst angebracht um das Haus zu streichen, ist das Risikos eines Einbruchs höher und das muss dann auch der Versicherung gemeldet werden um nicht den Versicherungsschutz zu verlieren.

Änderung des Risikos

Wenn man einen Versicherungsvertrag abschließt, wird in der Regel das Risiko versichert was zum Zeitpunkt der Unterschrift unter den Vertrag besteht. Auf dieses bestimmte Risiko beruht dann auch die Kalkulation der Versicherung und der Versicherte bezahlt genau für dieses Risiko. Eine Änderung des Risikos also ein höheres Risiko als zum Vertragsbeginn, muss dem Versicherungsunternehmen angezeigt werden.

Unverzügliche Meldung nach Gefahrerhöhung

Nach einer erheblichen Gefahrenerhöhung für eine Versicherung muss dies unverzüglich dem Versicherungsunternehmen gemeldet werden. Eigentlich kann der Versicherte einer Gefahrenerhöhung ohne Zustimmung des Versicherungsunternehmens nicht selber vornehmen bzw. gestatten. Wenn allerdings das Versicherungsunternehmen der Gefahrenerhöhung nicht zustimmt, kann sie die Versicherung fristlos kündigen. Der Versicherer muss aber eine Frist von einem Monat einhalten, wenn den Versicherungsnehmer an der Gefahrerhöhung keine Schuld trifft oder wenn diese nicht gewollt war.


Leistungsfreiheit des Versicherungsunternehmens

Wurde eine Verletzung der Anzeigepflicht vom Versicherten vorgenommen, ist das Versicherungsunternehmen von der Leistungspflicht befreit, wenn ein verschuldetes Unterlassen der Anzeigepflicht über die Gefahrenerhöhung vorliegt.

Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...