Änderung des Renteneintrittsalters auf 68,5
Arbeiten bis man 67 Jahre alt ist, reicht nicht mehr aus. Damit die Beiträge nicht drastisch ansteigen schlägt die Bundesbank vor erst mit 68,5 Jahren in Rente zu gehen.
Es dürfte die arbeitende Bevölkerung in Deutschland wenig freuen zu lesen, dass die Bundesbank in ihrem monatlichen Bericht vorschlägt das gesetzliche Rentenalter weiter anzuheben.
Die Aussage der Bundesbank, dass ein drastisches ansteigen der Beiträge bis zum Jahr 2050 nur verhindert werden kann wenn das Renteneintrittsalter weiter deutlich steigt, ist sicherlich nicht falsch.
Dabei bezieht sich die Bundesbank auf das Verhältnis zwischen der Bezugsdauer in der man Rente bekommt und der Dauer des Erwerbslebens. Diese Kennziffer lag im Jahr 1970 bei 50 Prozent und ist bis ins Jahr 2007 auf etwa 41,5 Prozent gestiegen.
Die Bundesbank schlägt deshalb auch vor, das Renteneintrittsalter regelmäßig an die steigende Lebenserwartung anzupassen.
Die Sterbetafeln verdeutlichen diese Aussage auch nachdrücklich, die Menschen werden immer älter, beziehen deshalb auch immer länger Rente, nur wer das bezahlen soll weiß niemand.
Derzeit gibt es viele Diskussionen um die Rente und auch vor allem um die Grundsicherung und um die steigende Altersarmut. Für manche Menschen ist es natürlich bitter nach einem langen Arbeitsleben nur in etwa die Grundsicherung zu bekommen, die dann gleichzeitig aber auch jemand bekommt, der sehr wenig gearbeitet hat und lange Zeit vom Staat gelebt hat.
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