ADAC-Partnercard – gleicher Wohnsitz nur Heirat gilt nicht

Verheiratet allein reicht nicht. Wer beim ADAC von der Partnercard Gebrauch machen will, braucht den gleichen Wohnsitz – nicht aber die Heiratsurkunde.

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Das das Finanzamt, die Krankenversicherung und vielleicht auch noch die Bank wissen möchte, ob ein Ehepaar zusammen lebt oder nicht, kann man ja noch verstehen. Aber der ADAC? Ehepaare, die sich räumlich trennen, also nicht mehr den gleichen Wohnsitz haben, verlieren die Vorteile der Partnercard.

Zwei Adressen, das wird teuer

Sie waren eine echt hübsche Familie. Mama, Papa, Kind; und trotzdem waren sie anders als der Rest. Zwar liebten sich alle von Herzen, zusammenleben wollten die Erwachsenen dieser Verbindung allerdings nicht. Sie hatten zwei Wohnsitze, ein Auto und eine ADAC-Partnercard. Alles schien also gut. Bis zu dem Tag, als die junge Frau mit einer Auto-Panne stehen blieb und einen der gelben Engel des ADAC rief. Dieser kam und neue Hoffnung, endlich wieder nach Hause zu kommen wuchs bei der Autofahrerin. Die Ursache für die Panne war schnell gefunden und zumindest provisorisch repariert. Und das ADAC-kostenlos. Dachte sie.

Moderner Lebensstil macht Nachteile

Als der Mechaniker nach der Anschrift und der Verbindung zwischen ADAC-Hauptpartner und ihr fragte, antwortete sie wahrheitsgemäß mit „Verheiratet“ und gab die Adressen von sich selbst und ihrem Mann an. Und damit hatte sie verloren. Die Kosten für den ADAC-Einsatz musste sie selbst bezahlen. Denn ähnlich dem Finanzamt, ist es dem ADAC eigentlich egal, ob man in Liebe verbunden ist. Um die Vorteile der Partnercard zu nutzen, muss man den gleichen Wohnsitz haben. Das kann günstig für WG-Partner zu sein, gereicht aber denen zum Nachteil, die etwas anders leben, als der bundesdeutsche Durchschnitt.

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