Absicherung wenn man berufsunfähig wird

Jeder fünfte Deutsche wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig, wer dann keine Absicherung über eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat ist nicht selten auf Sozialhilfe angewiesen.

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Es wird in Deutschland unterschätzt, wie schnell man berufsunfähig werden kann und wie groß das Risiko ist. Es ist verständlich dass man nicht an Krankheiten oder Unfälle denken will, doch wenn man ein Verantwortungsbewusstsein hat, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung fast schon zwingend notwendig. Eine Studie von TNS Infratest im Auftrag mehrerer Versicherungsunternehmen zeigt dass nur 15 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert haben. Laut dem Statistischem Bundesamt scheidet jeder fünfte vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus und die Hauptgründe liegen nicht an Unfällen sondern an Krankheiten, die jeden treffen können. Krankheiten des Bewegungsapparates oder auch psychische Erkrankungen sind oft Gründe für die Berufsunfähigkeit.

Höchstens rund 750 Euro Erwerbsminderungsrente

Wer nur mal als Beispiel mit 30 Jahren berufsunfähig wird muss noch bis zur regulären Rente 37 Jahre warten und keiner will dies auf Sozialhilfe Niveau, wenn es sich vermeiden lässt. Wer nach dem Jahr 1961 geboren ist, sollte sich besser nicht auf die Hilfe vom Staat verlassen, weil es ab diesen Jahrgängen nur noch eine geringe Unterstützung gibt, Menschen die noch mehr als 6 Stunden arbeiten können bekommen nichts. Die anderen bekommen höchstens 750 Euro monatlich als volle Erwerbsminderungsrente, was sicherlich nicht reicht um den Lebensstandard zu halten.


Frühzeitig entscheiden

Deshalb sollte man sich frühzeitig für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden, weil man dann nicht Gefahr läuft, keinen Versicherungsschutz mehr zu bekommen. Schon Rückenschmerzen können zu einer Ablehnung führen, zudem bezahlen junge Menschen weniger für den Berufsunfähigkeitsschutz. Man sollte darauf achten dass in dem Vertrag keine Verweisungsklausel steht, denn dann muss die Versicherung nicht bezahlen wenn man die Möglichkeit hat einen gleichwertigen Job zu finden, dabei ist es egal ob man einen Job überhaupt bekommt oder nicht. Für junge Menschen ist eine Nachversicherungsklausel sinnvoll, damit sie ihren Schutz anpassen können im Laufe der Zeit. An den oben genannten Punkten ist zu erkennen dass man bei der Entscheidung nicht auf eine Beratung verzichten sollte, um alles richtig zu machen.


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