Abgebrochener Zahn – Kasse zahlt Regelversorgung

Leider geschieht es immer wieder – ein abgebrochener Zahn verursacht Schmerzen. Je nach Art der Versorgung müssen die Kosten für die Behandlung zumindest teilweise selbst getragen werden. Die Krankenkasse zahlt nur die Regelversorgung.

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Ein strahlendes Lächeln mit weißen Zähnen, so macht man Eindruck. Dumm nur, wenn das Strahlen nicht lückenlos ist. Und so ein Zahn ist schnell mal weg. Nicht nur ungepflegte Beißerchen hinterlassen Leerstellen im Kiefer. Nein, es geschieht leider auch immer mal wieder, dass ein Zahn oder mehrere abbrechen. Zum Beispiel durch Unfälle oder, weil der Patient zu fest auf zu harte Lebensmittel beißt. Dann heißt es ruckzuck zum Zahnarzt. Unter bestimmten Umständen kann dieser den Zahn vielleicht sogar retten oder zumindest die Lücke füllen. Je nach Art der Behandlung muss man hier tief in die Tasche greifen, denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur die Regelversorgung.

Den Zahn in kalter Milch transportieren

Das wichtigste zuerst. Wer sich einen Zahn abbricht, sollte das abgebrochene Stück in ein kalte Milch legen und damit schnellstmöglich einen Zahnarzt oder den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen. Mit etwas Glück kann das Teil – wenn es groß genug ist – dann sogar wieder eingesetzt werden. An der Luft transportiert stirbt es dagegen ab. Passiert das oder ist das abgebrochene Zahnstück nicht mehr auffindbar kann der Zahnarzt je nach Größe den Zahn mit Füllmaterial rekonstruieren. Ist das nicht mehr möglich kann eine Kronenversorgung notwendig werden. An Frontzähnen kommen oft auch sogenannte Veneers zum Einsatz. Die Keramikblättchen werden auf der Zahnoberfläche angebracht und können so wieder zum gewohnt strahlenden Lächeln verhelfen.

Zusatzversicherung macht Sinn

Wie bei allen anderen zahnärztlichen Behandlungen zahlen die gesetzlichen Versicherer nur die Regelversorgung. Schönheit steht dabei nicht im Vordergrund. Deshalb empfiehlt es sich, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Denn die Kosten für Zahnersatz – egal, ob dieser durch mangelnde Pflege, Krankheit oder Unfall notwendig wird – steigen stetig. Im Falle von den oben genannten Veneers zum Beispiel betragen diese nicht selten an die 500 Euro pro Zahn. Wer seine Kauleiste modern und befriedigend behandelt wissen will, muss also entweder tief in die Tasche greifen oder eben eine entsprechende Zahnzusatzversicherung abschließen. Je früher, desto besser. Denn auch hier steigen die Beiträge mit dem Alter. Außerdem gelten natürlich Wartezeiten, die eingehalten werden müssen, bevor die Versicherung leistungspflichtig wird.

 
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