2013: Die Rentenbeiträge könnten sinken

Man spürt es deutlich: Bundestagswahlen stehen an. Die Regierung lockt mit der Aussicht auf eine Reduzierung der Sozialversicherungsbeiträge. Vor allem die Rentenbeiträge könnten wohl gesenkt werden.

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Seit vielen Jahren wissen wir: Die Renten sind sicher. Ja, lachen Sie ruhig. Jetzt kommt was ganz Neues: 2013 könnten die Rentenbeiträge sinken. Damit würden die Lohnnebenkosten ebenfalls sinken, der Arbeitnehmer hätte mehr netto vom Brutto. Das können Sie nicht glauben? Die Politiker der aktuellen Koalition haben das angedeutet.

Liegt es an der guten Wirtschaftslage

Ob es nur an den bevorstehenden Bundestagswahlen liegt, die im nächsten Jahr anstehen? Oder, ob es tatsächlich an der ach so guten wirtschaftlichen Situation in unserem Land liegt, die momentane Regierung hat verkünden lassen, dass zum Jahreswechsel 2012/2013 eine Senkung der Rentenbeiträge von derzeit 19,6 Prozent um immerhin bis zu 0,5 Prozent möglich ist. Damit würden die Arbeitnehmer eine deutliche Verbesserung der persönlichen Haushaltskasse spüren können, denn die Rentenbeiträge werden wie die übrigen Sozialabgaben – die in Teilen vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt werden – auch vom Bruttoeinkommen abgezogen.

Krankenkassen-Beiträge bleiben

Besser könnte es eigentlich nur noch werden, wenn jetzt auch noch die übrigen Sozialabgaben wie Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung gesenkt werden würden. Folgen könnten zum Beispiel nach der Senkung der Rentenbeiträge die Krankenkassenbeiträge. Diese betragen für die gesetzliche Krankenversicherung derzeit 15,5 Prozent. Nachdem die Krankenversicherer in den letzten Jahren Überschüsse im zweistelligen Milliardenbereich verzeichnen konnten, wäre dieser Schritt gar nicht mal so abwegig – wird aber von den Versicherern genauso wie von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr abgelehnt.

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