Elektronische Patientenakte – Pilotprojekt gestartet
Ein Pilotprojekt für die elektronische Patientenakte wurde in Bottrop gestartet.
In Bottrop wurde das Pilotprojekt für die elektronische Patientenakte mit der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.
Die elektronische Patientenakte ist Teil der elektronischen Gesundheitskarte, welche die heutige Chipkarte bei den Krankenkassen bald ersetzen soll, wie bei cecu.de nachzulesen ist.
Das Pilotprojekt in Bottrop startet unter dem Namen *ProspeGKT* . Auf die Informationen können 50 Ärzte sowie das Knappschaftskrankenhaus zurückgreifen. Etwa 10.000 Versicherte der Knappschaft und der DAK können so Erfahrungen mit einer zentral geführten Patientenakte sammeln.
Das Projekt läuft 3 Jahre und kostet rund 5,6 Millionen Euro, dabei werden die Praktikabilität sowie die Datensicherheit einer elektronischen Patientenakte getestet, die auf einem zentralen Server verwaltet wird.
Wer sich für das Projekt interessiert kann bei heise.de einen sehr ausführlichen und guten Bericht zur elektronischen Patientenakte nachlesen.
- weitere Informationen für Sie:
Hallo, es spricht prinzipiell nichts gegen eine elektronische Patientenaktie, sondern eine Datensicherheit gewährleistet ist. Ich sehe den enormen Vorteil darin, dass dadurch eine große Kostenersparnis möglich ist und den Patienten schneller geholfen werden kann – wenn der Arzt gewechselt wird, muss nicht erst die Krankenakte angefordert werden bzw. bei einem akuten Notfall ist gleich die Krankengeschichte ersichtlich – was unter Umständen lebensrettend ist.