Allianz endlich ohne Dresdner Bank
Die Allianz wird froh sein dass nun endlich der Verkauf der Dresdner Bank abgeschlossen ist.
Endlich ist die schon vor einem halben Jahr beschlossene Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank in trockenen Tüchern.
Am Montagabend hat die Commerzbank mitgeteilt, dass sie nun alleiniger Aktionär der Dresdner Bank sei und die schon im August 2008 beschlossene Kapitalerhöhung heute ins Handelsregister eingetragen wurde. Damit ist die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank abgeschlossen und die Allianz wird einige Stoßgebete gen Himmel schicken.
Die Allianz wird nach dem Einstieg der Bundesregierung mit 25 Prozent etwa 14 Prozent an der Commerzbank noch halten.
Die Allianz musste zwar bei dem Verkauf der Dresdner Bank nochmal Milliarden hinlegen um den Verkauf der Dresdner Bank zu sichern aber die Allianz ist bei dem ganzen der große Gewinner.
Rund 1,8 Milliarden musste die Allianz nochmal zusätzlich einsetzen, wobei etwa 750 Millionen Euro als stille Einlage mit 9 Prozent verzinst werden aber nur wenn die Commerzbank Gewinne macht. Zusätzlich hat die Allianz noch 1,1 Milliarden Euro für verbriefte Wertpapier (CDOs) im Nominalwert von 2 Milliarden Euro bezahlt.
Mit diesen CDOs hat die Allianz viel weniger Probleme als eine Bank, da sie auch abwarten kann bis die Märkte für diese verbrieften Wertpapiere wieder ins Laufen kommt.
Alles in allem ist die Allianz gut aus der Sache rausgekommen, warum die Regierung eine Allianz, die Milliarden Gewinne macht, so aus der Haftung lässt, ist vielen schleierhaft und hat auch die Wettbewerber der Allianz dazu veranlasst diesen Deal heftig zu kritisieren.
Mit Recht?