Geld für Pflege und Betreuungsleistungen

Das Pflegeleistungsergänzungsgesetz bedeutet Geld für Pflege und Betreuungsleistungen.

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Aus dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz können bis maximal 200,00 € monatlich zusätzlich für Pflege- und Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden. Eine Einstufung in eine Pflegestufe ist hierfür nicht notwendig, jedoch darf sich der Betroffene nicht dauerhaft in einer stationären Pflegeeinrichtung befinden. Die Verwendung der Gelder ist zweckgebunden, d.h. der Verbrauch muss ordnungsgemäß nachgewiesen werden. Man kann dafür qualitätsgesicherte Betreuungsangebote einkaufen, wie z. B. die Teilnahmen an Selbsthilfegruppen, Freizeitaktivitäten oder auch individuelle Einzelbetreuung.

Anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote

Wichtig hierbei ist, dass es sich nach Landesrecht um anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote, die nach § 45 c gefördert oder förderungsfähig sind, handelt. Weiterhin kann man Angebote der zugelassenen Pflegedienste einkaufen, sofern es sich um besondere Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung und nicht um Leistungen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung handelt.


Kurzzeitpflege oder Tages- und Nachtpflege

Auch Kurzzeitpflege oder Tages- und Nachtpflege kann man aus diesen Mitteln bestreiten, was eine erhebliche Entlastung der Pflegepersonen darstellt. Die Betroffenen erhalten die finanziellen Mittel auf Antrag von der zuständigen Pflegekasse gegen Vorlage entsprechender Belege über entstandene Eigenbelastungen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der oben genannten Betreuungsleistungen. Wenn Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen, so wenden Sie sich bitte an Ihre Pflegekasse. Hier erhalten Sie weitere Auskünfte und natürlich wird auch von hier aus die Prüfung des Anspruchs über den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen) veranlasst. Dies ist sehr wichtig, denn ohne diese Prüfung ist keine Einstufung möglich.


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