Kosteneinsparung im Gesundheitswesen möglich

Im deutschen Gesundheitswesen sind deutliche Kosteneinsparungen möglich.

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Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen sind Kosteneinsparungen im Milliarden Euro Bereich möglich. Laut einer Studie werden durch Überkapazitäten und zu hohe Preise jedes Jahr Unsummen verschwendet. Der Artikel im Handelsblatt berichtet von möglichen Einsparungen der gesetzlichen Kassen von bis zu 9,8 Milliarden Euro im Jahr bei Kliniken, Arznei und Ärzten.


Wirtschaftlicher arbeiten

Würde des System wirtschaftlicher arbeiten, wäre die Erhöhung des Einheitsbeitrags auf 15,5 Prozent unnötig gewesen, kritisierte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Berlin. Weil es keinen Wettbewerb gibt müssen die gesetzlichen Krankenkassen den Ärzten und Kliniken teilweise zu hohe Preise bezahlen, wie ein Vergleich für eine durchschnittliche Krankenhausleistung zeigt, die in Rheinland Pfalz 2960 Euro kostet und in Schleswig Holstein dagegen nur 2685 Euro.

Besuche in der Klinik unterschiedlich

Auch die Besuche in einer Klinik sind ungewöhnlich verschieden, im Saarland sind Klinikbesuche 13 Prozent öfters der Fall als im Bundesdurschnitt und auch die Ärzte bekommen je nach Bundesland ein deutlich höheres Honorar. So ist das zentrale Ergebnis der Studie nicht verwunderlich, wo festgestellt wird, dass im deutschen Gesundheitswesen ungenutzte Effizienzreserven in Höhe von 5,6 bis 9,8 Milliarden Euro schlummern. Die Studie wurde vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung und vom Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie der Universität Duisburg-Essen erarbeitet.

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