Gesundheitsfonds – Rückgang von Krankenkassen möglich

Update Oktober 2011: Krankenkassen haben zahlreich fusoniert und so wie es aktuell aussieht, ist nun die 2. Kasse schon Pleite.

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Das neue Jahr hat begonnen und damit auch der Gesundheitsfonds, der von vielen kritisch gesehen wird und der wohl auch für einen Rückgang der Anzahl von Krankenkassen sorgen wird. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Frau Marion Caspers-Merk sagte gegenüber der Berliner Zeitung, sie gehe davon aus dass die Zahl der Krankenkassen durch den Gesundheitsfonds sinken werde. Auf längere Sicht gesehen wären auch 50 bis 80 verschiedene Krankenkassen in Ordnung von momentan 200.

Krankenkassen werden fusionieren

Kleine Krankenkassen, die überwiegend junge und gesunde Menschen in Deutschland durch günstige Beiträge angelockt haben, könnten nun vermehrt über Fusionen nachdenken. Seit dem 1. Januar 2009 gibt es in Deutschland einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent. Von den 15,5 Prozent sind 14,6 Prozent die zur Hälfte vom jeweiligen Arbeitgeber bezahlt werden und 0,9 Prozent die jeder Versicherte selber tragen muss.

Gesundheitsfond beginnt ab Januar

Ab Januar bekommen die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds pro Mitglied und nach einem komplizierten Verteilungsschlüssel über verschiedene Krankheiten Geld zugewiesen. Wenn die Krankenkasse nicht mit dem Geld auskommt kann sie von ihren Mitglieder Zusatzbeiträge verlangen. Die Mitglieder einer Krankenkasse, die einen Zusatzbeitrag verlangt, müssen vorher informiert werden und können die Krankenkasse dann auch wechseln.

Update Oktober 2011:

Inzwischen geht grade, so wie es aussieht, die 2. Krankenkasse Pleite und es gab inzwischen schon einige Fusionen von Krankenkassen. Experten vermuten, dass es bald nur noch 50 Krankenkassen geben wird, aktuell sind es noch rund 150 Krankenkassen.

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