Krankenversicherung für Rentner – Gesundheitsfonds

Der Gesundheitsfonds hat auch Auswirkungen auf die Auszahlung der Rente, denn die Krankenversicherung für Rentner ändert sich ebenso wie die aller gesetzlich Versicherten.

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Ab Januar gibt es Änderungen für Rentner bei der Auszahlung der Rente, zumindest wenn sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds bezahlen alle gesetzlich Versicherte den gleichen Beitragssatz, bisher haben die Krankenkassen unterschiedliche Beitragssätze gehabt.

Ab Januar teurer

Für den überwiegenden Teil wird es ab Januar teurer. Der einheitliche Beitragssatz für die Krankenkassen wurde von der Regierung auf 15,5 Prozent festgelegt. Bei den Rentnern, die versicherungspflichtig sind, übernimmt die Rentenversicherung ab dem nächsten Jahr genau 7,3 Prozent. Die restlichen 8,2 Prozent werden von der Rente abgezogen. Bisher hat die Rentenversicherung die Hälfte des Beitragssatzes übernommen und der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent musste der Rentner zusätzlich bezahlen. Dieser Sonderbeitrag ist nun in den 15,5 Prozent enthalten.

Geld aus dem gesundheitsfond

Die Krankenkassen bekommen aus dem Gesundheitsfonds zukünftig ihr Geld, dabei gibt es für jeden Versicherten einen Grundzuschlag und zusätzlich für kranke Versicherte einige Zuschläge. Wen die Krankenkasse mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommt, kann sie von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag verlangen. Bisher ist noch keine Krankenkasse bekannt, die einen Zusatzbeitrag verlangt aber dies aus gutem Grund. Denn wer einen Zusatzbeitrag verlangt, muss dies seinen Mitgliedern mitteilen, die danach Zeit haben, die Krankenversicherung zu wechseln. Die Krankenkasse muss die Erhebung eines Zusatzbeitrages einen Monat vor erstmaliger Fälligkeit veröffentlichen. Das Mitglied hat dann ein Sonderkündigungsrecht aber dieses Sonderkündigungsrecht gilt nur bis zur erstmaligen Fälligkeit des Zusatzbeitrages.

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