Versicherungsantrag PKV – nichts verschweigen

Alle Fragen im Versicherungsantrag für die PKV sollten richtig beantwortet werden und man darf auch nichts verschweigen.

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Bei dem Abschluss einer PKV müssen Gesundheitsfragen ausführlich und auch richtig beantwortet werden. Weiß man etwas nicht, kann man immer noch auf den Arzt verweisen, wo die Krankheit behandelt wurde. Dann muss die PKV bei dem Arzt nachfragen bevor sie den Kunden versichert.

Überhaupt nichts verschweigen

Was passieren kann wenn man lügt oder zumindest versucht zu schummeln musste ein Mann erkennen, der bei Abschluss des Vertrages als Vorerkrankung einen eingeklemmten Ischias-nerv angab, der aber folgenlos ausgeheilt war. Später hatte er einen Bandscheibenvorfall und wollte die Kosten von der Versicherung für den Arzt und die Medikamente bezahlt haben, dabei kam allerdings heraus dass dieser eingeklemmte Ischiasnerv ein Bandscheibenvorfall war. Das Amtsgericht München gab der Versicherung recht, die vom Vertrag zurückgetreten ist und bestätigte auch dass die Kosten für den 2. Bandscheibenvorfall nicht ersetzt werden müssen. Dabei hat auch das Gericht argumentiert dass auch medizinische Laien bewusst dass ein eingeklemmter Ischiasnerv nicht gleichzusetzen ist mit einem Bandscheibenvorfall. Urteil Amtsgericht München Az. 281 C 9541/07

Antrag PKV

Im Versicherungsantrag für die PKV gibt es zahlreiche Fragen zur Gesundheit des Versicherungsnehmers, teilweise gehen die Fragen zurück bis zu den letzten 5 oder manchmal sogar 10 Jahren. Wer sich nicht ganz sicher ist ob er in dem angegebenen Zeitraum eine Krankheit hatte, der sollte dies auch genauso in den Antrag schreiben und dazu vermerken, dass man beim betreffenden Arzt nachfragen soll.


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