Kritik an der Gesundheitsreform durch Rürup
Bert Rürup bekräftigt seine Kritik an der Gesundheitsreform.
An der Gesundheitsreform hat Bert Rürup Wirtschaftsweiser seine Kritik verschärft.
Wie das Magazin Stern berichtet hat Rürup im Hamburger Magazin gerügt, dass die Regierung den Krankenkassen erst die Tabaksteuergelder kürzt um danach wieder Haushaltsmittel für die Kinderversicherung zuschießt.
Laut dem Bericht hatte die Regierung im Herbst beschlossen, den Krankenkassen die Zuweisung von insgesamt 4,2 Milliarden Euro zu streichen. Nun will die Regierung wieder Zuschüsse von 1,5 Milliarden bzw. 3 Milliarden einführen.
Im Stern bekräftigte der Wirtschaftsweise Rürup seine Kritik, dass die Koalition sich nicht zu einer größeren Umfinanzierung entschließen konnte..
Die Versicherungsfremden Leistungen sollten, wenn sie als gesamtgesellschaftlich unverzichtbar angesehen werden, auch von den Steuerzahlern getragen werden und nicht nur von den Beitragszahlern. Rürup sieht in einer damit verbundenen Steuererhöhung, wenn dadurch die Beitragssätze sinken, positive Beschäftigungseffekte.
Die Regierung geht mit der Beitragserhöhung den genau anderen Weg.
Wie gestern bekannt wurde hat Bert Rürup zum nächsten Jahr seinen Job gekündigt und wird dann bei dem Finanzdienstleister AWD arbeiten.
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