Rechte für Kunden einer Bank

Die Finanzkrise ist inzwischen auch in Deutschland bei den Sparern angekommen und so fragen sich viele, welche Rechte sie gegenüber einer Bank haben.

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Die Finanzkrise könnte auch die Rechte für Kunden einer Bank verbessern, denn nicht zuletzt durch die Wut vieler Sparer über die wertlosen Zertifikate der Pleitebank Lehman Brothers, will das Verbraucherschutzministerium die Beweislast bei Schadenersatzklagen umkehren und auch noch die Verjährungsfrist verlängern, wie die Welt berichtet.

Hintergrund:

Die FAZ hat in ihrer Ausgabe am 2. Oktober berichtet, dass seit dem bekannt werden der Insolvenz, die etwas mehr als 100 Zertifikate des Emittenten Lehman Brothers vom Handel ausgesetzt worden und es gibt auch keinerlei Anzeichen, dass eine andere Bank die Zertifikate übernimmt und weiterführt. Im schlimmsten Fall können die Zertifikate komplett wertlos werden.
Dabei werden Vermutungen geäußert dass viele Anleger überhaupt nicht oder nicht ausreichend über die Risiken dieser Anlagen aufgeklärt worden sind. Auch wurde es wohl von Beratern unterlassen die Anleger, über die doch deutlichen Warnhinweise zu Lehman Brothers, zu unterrichten.

Beweislastumkehr bei Schadenersatzklagen

Bei solchen Vorkommnissen wäre eine Beweislastumkehr bei Schadenersatzklagen für die Anleger von Vorteil. Dies würde dann bedeuten dass nicht mehr der Kunde nachweisen muss, dass er falsch beraten wurde sondern die Bank müsste belegen, dass dies Beratungsgespräch ohne Fehler von Seiten der Bank geführt wurde. Allerdings ist den Verbraucherschützern die Umkehr der Beweislast allein nicht genug, denn viele Kunden haben heute keine Chancen an ihr Geld zu kommen weil ihre Ansprüche bereits verjährt sind. Deshalb wird eine Verlängerung der Frist auf 10 Jahre gefordert.

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