Früher in Rente gehen
Hat man sein Leben lang gearbeitet stellt sich so mancher seinen Ruhestand mit einer dicken Zigarre irgendwo in der Karibik vor doch ob sich das jemand leisten kann ist die andere Frage und ob man auch noch früher in Rente gehen kann die andere Frage, zumal Abschläge bis zu 14,4 Prozent drohen.
Wer sein Leben lange gearbeitet hat soll seinen Ruhestand genießen und wenn möglich auch früher in Rente gehen. Nur was bedeutet früher mit 63 oder 65 Jahren oder gar mit 67 Jahren?
Für viele die es sich nicht erlauben können, stellt sich die Frage so nicht, denn pro Monat wo sie früher in Rente gehen bekommen sie 0,3 Prozent weniger. Und dies gilt für die lebenslange Rente und nicht nur bis zu der Zeit wo die normale Rente beginnen würde. Wer dann mit einer Riester Rente oder anders vorgesorgt hat, kann sich glücklich schätzen. Alle vor 1949 geborene können noch ohne Abschläge mit 65 in Rente gehen. Alle die zwischen 1949 und 1963 geboren sind gehen schon später in Rente haben aber noch die Möglichkeit mit dem 63. Lebensjahr in Rente zu gehen.
Wer später mit 63 in Rente geht muss auf seine normale Rente einen Abschlag von 14,4 Prozent dauerhaft verkraften können. Bei einer Rente von 1000,– Euro sind das immerhin 144 Euro weniger und das ist eine ganze Menge. Natürlich können Frührentner in Grenzen dazuverdienen, diese Regel gilt bis sie 65 Jahre alt sind aber ich bezweifel ob jeder der in Rente geht zum einen einen Nebenjob haben will und zum anderen ob er überhaupt einen bekommt ist sicherlich auch nicht immer sicher.
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