Befreiung Abgeltungssteuer durch Nichtveranlagungsbescheinigung

Für Gruppen wie Rentner, Geringverdiener, Studenten und Kinder ist auch eine Befreiung bei der Abgeltungssteuer möglich, wenn der Bank eine gültige Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegt wird.

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Wer seiner Bank eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorlegen kann muss nicht befürchten, dass ihm ab 2009 Abgeltungssteuer von seinen Erträgen abgezogen wird. Wie das Handelsblatt berichtet, trifft dies meist auf Geringverdiener, Studenten, Kinder und Rentner zu. Die Voraussetzung um eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu bekommen ist, dass keine Einkommenssteuer bezahlt werden muss weil das Einkommen zu gering ist.

Abgeltungssteuer wird ohne Aufforderung ans Finanzamt überwiesen

Normalerweise überweist die Bank ohne Aufforderung bei Erträgen die Abgeltungsteuer an das Finanzamt. Wenn der Bank aber eine gültige Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegt wird ist der Bürger von der Abgeltungsteuer befreit. Und dies sogar wenn der Sparerfreibetrag überschritten wird, wie das Handelsblatt schreibt. Wenn außer von den Kapitalerträgen keine weiteren Einkünfte erzielt werden können im Jahr 8501,– Euro im Jahr an Zinsen, Dividenden oder Aktiengewinnen eingenommen werden und dies steuerfrei.

Zweites Depot sinnvoll

Für alle anderen gilt die Regelung dass alles was noch im Jahr 2008 an Aktien und Investmentfonds gekauft wird nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr im Depot noch steuerfrei bleibt aber alles was ab 2009 gekauft wird fällt unter die Abgeltungssteuer. Für Anleger ist ein zweites Depot vorteilhaft, wenn die Anlagen ab 2009 getrennt im zweiten Depot bleiben hat man auch keinen Ärger mit dem Finanzamt. Bei einem Depot gilt die Regel first in first out und dies könnte unter Umständen bedeuten dass Aktien oder Investmentfonds die steuerfrei sind zuerst verkauft werden.

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