Gesundheitsfonds – was ändert sich
Gegen Ende des Jahres legt die Regierung den einheitlichen Beitrag für alle gesetzlichen Krankenversicherungen fest und ab 2009 werden viele dann erst realisieren dass sich durch den Gesundheitsfonds einiges ändert.
So viel Bundesbürger haben sich bisher noch nicht mit dem Gesundheitsfonds befasst doch bald legt die Regierung den einheitlichen Beitragssatz fest und ab dem Jahr 2009 gilt dann dieser einheitliche Beitragssatz für alle gesetzlich Versicherten.
Über die Höhe des Beitrags für die gesetzliche Krankenversicherung gibt es seither Vermutungen, die meist von 15,2 bis 15,8 Prozent gehen. Der Beitrag wird wohl in diesem Bereich liegen und somit wird es für sehr viele Bundesbürger ab Januar teurer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu sein.
Inzwischen haben schon einige Krankenkassen ihre Beiträge erhöht aber im ungünstigsten Fall bezahlen Mitglieder von derzeit günstigen Krankenkassen ab 2009 an die 70 Euro im Monat und dies jeden Monat.
Es ist ein gewaltiger Verwaltungsapparat der mit dem Gesundheitsfonds kommt. Der Gesundheitsfonds sammelt von allen Versicherten das Geld ein und verteilt es dann nach einem mehr als komplizierten Schlüssel an die einzelnen Krankenkassen. Mit dem Verteilungsschlüssel soll geschätzt werden wie hoch die Ausgaben für den einzelnen sind anhand von Alter und Erkrankungen. Bei den Erkrankungen werden 80 teure Krankheiten berücksichtigt.
Für die Krankenkassen ist alles noch recht unsicher da noch keine weiß was sie nächstes Jahr an Geld vom Gesundheitsfonds bekommt und selbst dann sind die Zahlungen nur vorläufig und dies bis zur endgültigen Abrechnung im Oktober 2010.
Die Krankenkassen können von ihren Mitgliedern ab dem nächsten Jahr einen Zusatzbeitrag verlangen ihnen aber auch Geld zurück bezahlen.
Da alle Krankenversicherungen zukünftig den gleichen Beitrag bekommen und kaum eine sich erlauben kann einen Zusatzbeitrag zu verlangen müssen sich die Krankenkassen zukünftig an den Leistungen messen lassen, was wiederum gut ist für die Versicherten aber dabei darf nicht vergessen werden dass es doch für viele um einiges teurer wird.
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