Privatpatient eingereichte Rechnung Positionen gestrichen

Der Privatpatient geht zum Arzt und bekommt eine Rechnung. In der Hoffnung dass die Rechnung in Ordnung ist wird diese beim Krankenversicherer eingereicht aber immer mehr prüfen Krankenversicherer die Rechnungen und nicht selten werden Positionen gestrichen.

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Ob es der Arzt, Therapeut oder die Krankenhäuser sind, sie alle freuen sich über Privatpatienten und inzwischen geben auch schon einige Ärzte zu, dass nur die Privatpatienten das Einkommen absichern aber inzwischen prüfen Krankenversicherer verstärkt Rechnungen und so werden auch manchmal Positionen gestrichen. Wie der Spiegel in seiner Ausgabe schreibt, beklagen die privaten Krankenversicherungen mehr und mehr dass ihre Privatpatienten abgezockt werden. Bis zu 10 Prozent an den eingereichten Rechnungen der Privatpatienten enthalten Abrechnungen die nicht plausibel und nachvollziehbar sind.

Kosten sind schnell gestiegen

Außerdem wird bei den eingereichten Rechnungen einen kaum nachvollziehbarer Anstieg von angeblich erschwerten Behandlungen bemerkt und für diese Behandlungen können die Ärzte einen Honorarzuschlag verlangen. Weil die Kosten in der letzten Zeit rasant nach oben gegangen sind werden die privaten Krankenversicherungen gründlicher kontrollieren aber im Endeffekt zahlt der Kunde den Schaden mit Beitragserhöhungen. Herr Joachim Patt der PKV Verbandsgeschäftsführer sagte dass er schon lange keine Rechnung mehr gesehen hat, die ganz in Ordnung war. Die Rechnungen an die Privatpatienten werden wohl manchmal von Computerprogrammen so optimiert, dass der Arzt so gut wie bei jedem Krankheitsbild möglichst viel abrechnen kann.

Anzahl Beschwerden häufen sich

Die Anzahl der Beschwerden beim PKV Ombudsmann sind in letzter Zeit kräftig nach oben gegangen aber dies liegt unter anderem an der oben genannten Problematik. Der Kunde kann mit den Rechnungen in der Regel kaum was anfangen und reicht diese an seine private Krankenversicherung ein. Diese prüft und findet sie etwas lehnt sie gewisse Leistungen ab. Die Begründungen der Krankenversicherer mögen vielleicht schlüssig sein, doch kaum ein Privatpatient kann sie verstehen. Was der Privatpatient tun kann? Mit der Ablehnung und Begründung der Krankenversicherung zum betreffenden Arzt gehen, der manchmal auch schriftlich versucht die Begründung des Versicherers zu widerlegen. Danach kann man nur hoffen dass der Versicherer akzeptiert und bezahlt oder aber man muss den Ombudsmann einschalten oder aber vor Gericht ziehen. Selten ist wohl der Fall dass der Arzt auf einen teil seines Honorars verzichtet.

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