Nachrichten über Securenta AG Göttinger Gruppe
Geprellte Securenta Anleger können wieder etwa mehr Hoffnung schöpfen wenigstens einen Teil ihres Geldes zurückzubekommen.
Rolf Rattunde der neue Insolvenzverwalter der Securenta AG machte auf der Gläubigerversammlung am Dienstag den geprellten Anlegern wieder Hoffnung auf Schadensersatz, allerdings müssen diese Anleger dann auch nachweisen können, dass sie schlecht oder falsch beraten wurde.
So etwas lässt sich am besten mit einem Zeugen des Beratungsgesprächs nachweisen aber dies wird sicher nicht jeder Securenta Anleger haben.
Wie der Anlegeranwalt Hartmut Göddecke sagte können alle Geschädigte ihre Forderungen noch bis zum 30.09.2008 anmelden
Der vormalige Insolvenzverwalter hat während seiner Tätigkeit 1,7 Millionen Euro noch von den Anlegern eingesammelt aber inzwischen werden die meisten Anleger die Zahlung eingestellt haben und was mit dem eingesammelten Geld passiert ist noch unklar.
Allerdings können die Anleger eventuell auf eine Steuerrückerstattung hoffen, denn der Insolvenzverwalter will die Jahresabschlüsse ab 2002 erneut machen und einreichen und da könnte es für betroffene Anleger größere Verluste aus der Gesellschafterbeteiligung geben.
Mitte des Jahres 2007 hatte die Göttinger Gruppe einen Insolvenzantrag gestellt und damit ist einer der größten Anlegerskandale mit atypischen Beteiligungen an die Öffentlichkeit gekommen. Von den geschätzten 300.000 betroffenen Anlegern haben viele in das Vorsorgeprodukt der Securenta investiert, in das etwa 1 Milliarde Euro geflossen ist, jedoch fand der Insolvenzverwalter nur noch 1 Million Euro bei Securenta.
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