IKB mit Insolvenzantrag gedroht

Anscheinend wollen mehrer Anwälte der Anleger gegen die IKB einen Insolvenzantrag stellen.

Nach Informationen der Zeitung *Die Welt* haben einige Kleinaktionäre der IKB mit einem Insolvenzantrag gedroht.
Der IKB drohe eine Zahlungsunfähigkeit, da die im August geplante Kapitalerhöhung noch auf der Kippe steht, weil einige Klagen noch anstehen und über diesen Umstand hätte der Vorstand schon lange informieren müssen meint ein Vertreter der Anleger gegenüber der Zeitung.

Die Kapitalerhöhung ist für das Überleben der Bank entscheidend und der Vorstandschef der IKB sagt auch, dass sie davon ausgehen dass die Kapitalerhöhung im August kommt und auch rechtzeitig ins Handelsregister eingetragen wird.

Aber mehrere Anwälte der Anleger wollen zu Beginn der Woche einen Insolvenzantrag gegen die krisengeschüttelte Mittelstands Bank stellen.

Ob dies überhaupt möglich ist bezweifelt ein Sprecher der IKB mit den Worten * Wir gehen davon aus dass Anteilseigner (Kleinaktionäre) einen solchen Antrag gar nicht stellen dürfen*.

Einen Insolvenzantrag darf lt. dem Bericht nur die Finanzdienstleistungsaufsicht stellen. Allerdings berichtet die Zeitung dass bei der Bafin eine vermeintliche Zahlungsunfähigkeit der IKB kein Thema sei.