Nutzungsausfall für Motorrad

Das Landgericht Wuppertal hat in seinem Urteil 9 S 415/06 deutlich gemacht, dass ein Nutzungsausfall für ein Motorrad auch gerechtfertigt sein muss und nicht immer bezahlt werden muss.

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Bei einem unverschuldetem Motorrad Unfall bekommt ein Motorradfahrer nicht automatisch einen Nutzungsausfall von der Versicherung. Ende letzten Jahres hatte das Landgericht Wuppertal mit dem Urteil 9 S 415/06 gegen einen Motorradfahrer entschieden.

Unfall mit dem Motorrad – Totalschaden

Im Herbst 2005 hatte dieser nach einem Unfall den Totalschaden seines Motorrades beklagen müssen und da er an dem Unfall keinerlei Schuld hatte verlangte der Biker von der Versicherung unter anderem Schadenersatz für den Nutzungsausfall. Nach etwa 3 Monaten hat der Kläger sich ein neues Motorrad zugelegt. Die Versicherung lehnte allerding die Nutzungsausfallentschädigung ab und bekam auch vom Landgericht Wuppertal Recht.

Motorrad wurde nur in der Freizeit gefahren

Das Pech des Klägers war dass er sein Motorrad nur in der Freizeit gefahren hat und ansonsten noch ein Auto zur Verfügung hatte. Das Gericht sah zudem noch, dass die Wintermonate davon betroffen waren in denen Motoräder in der Regel stillgelegt werden, zumindest bei vielen Freizeitfahrern. Auch der Kauf eines neuen Motorrades erst nach 3 Monaten sah das Landgericht eher als negativ, da dieser Umstand eigentlich dafür spricht, dass der Kläger nicht unbedingt auf das Motorrad angewiesen war ansonsten hätte er sich nicht so lange Zeit gelassen.

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