Badenia Bausparkasse – überteuerte Eigentumswohnungen

Einige Anleger haben überteuerte Eigentumswohnungen gekauft, die über die Badenia Bausparkasse finanziert wurden. Weil ein Vermittler die Käuferin falsch aufklärte gab es nun ein Urteil.

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Das Kammergericht in Berlin Az. 21 U 121/04 verurteile die Badenia Bausparkasse dazu, eine Kundin so zu stellen als wenn sie die Wohnung nie gekauft hätte. Die Frau hatte die Eigentumswohnung über die Badenia Bausparkasse finanziert und ist vom Vermittler über die Höhe der Mieteinnahmen arglistig getäuscht worden, nach dem Urteil des Kammergerichtes. Die Badenia Bausparkasse legte dagegen Beschwerde ein aber diese wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen mit dem Urteil Az. XI ZR 76/07.


Bausparkasse muss Schaden bezahlen

Die Bausparkasse muss den Schaden bezahlen weil sie nicht den Beweis liefern kann, dass sie nichts von der Täuschung des Vermittlers wusste. Leider bleibt selbst nach diesem Urteil noch für viele andere, die auch überteuerte Eigentumswohnungen über die Badenia finanziert haben, die Schadensersatzfrage offen. Die bisher ergangenen Urteile, wonach der ehemalige Badenia Vorstand Herr Agostini und der Vertrieb darüber Bescheid wussten, dass die Mieten nicht erzielbar waren, welche die Anleger aus dem Mietpool erhalten sollten, sind bisher nicht rechtskräftig, da diese vom Bundesgerichtshof aufgehoben wurden, weil Herr Agostini nicht als Zeuge zu den Vorwürfen gegen ihn vor Gericht gehört wurde.

Wegen Krankheit nicht vernommen

Er wurde einmal wegen Krankheit nicht vor Gericht gehört und eine bereits angesetzte Beweisaufnahme fand nicht statt, da die Badenia Bausparkasse die Ansprüche einer Anlegerin zuvor anerkannt hatte. Dies hat natürlich allen anderen nicht geholfen, da durch dieses Anerkenntnis Urteil wieder die Aussagen vor Gericht von Herr Agostini vermieden wurde.

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