PKV Verband sieht steigende Kosten

Der PKV Verband sieht keine unterschiedlichen Sichtweisen seiner Mitglieder und sieht in seiner Jahresmitgliederversammlung steigende Kosten auf die Privatversicherten zukommen.

Bei der Jahresmitgliederversammlung des PKV Verbandes in Berlin wurde bestritte, dass einige Krankenversicherer über einen radikalen Wechsel in der PKV nachdenken.

Wobei der PKV Vorsitzender Reinhold Schulte bestätigte dass es ein Arbeitspapier gab, dass sich mit den Reformmöglichkeiten für das soziale Sicherungssystem beschäftigt hat aber dahinter gab es keine Absichtserklärung und es wurde auch dementiert dass große Versicherungskonzerne wie Allianz und Ergo der Einheitsversicherung aufgeschlossener gegenüberstehen wie kleine Krankenversicherer.

Dabei wurde auch erwähnt dass in der PKV auch künftig nicht wie in der gesetzlichen Krankenversicherung Leistungen gekürzt werden, was nur durch die Kapitalde3ckung möglich ist. Von Verbandsdirektor Volker Leienbach wurde auch gesagt, das PKV Versicherte voll am medizinischen Fortschritt beteiligt würden aber es wurde auch eingeräumt dass die Beiträge in letzter Zeit mehr bei den Privaten gestiegen sind als bei den gesetzlichen, was wohl vor allem an den Rationierungen medizinischer Leistungen bei den gesetzlichen liegt.

Von Herr Schulte wurde auch die Bundesregierung aufgefordert spätestens im Sommer Klarheit zu verschaffen, wie lange man bei einem Wechsel mit der Mitnahme von Altersrückstellungen beim neuen Versicherer im Basistarif bleiben muss.

Der PKV Verband will da 3 Jahre erreichen wobei die Bundesregierung eher zu 24 Monaten tendiert. Beide Regelungen werden aber nach Meinung einiger Experten dafür sorgen dass kaum jemand seine Krankenversicherung noch wechselt.