Einzugsermächtigung einfach erklärt – Abbuchungsauftrag Vorsicht

Es ist bequem bei bestimmten Zahlungen eine Einzugsermächtigung zu erteilen um nicht dauernd an die Überweisungen denken zu müssen aber der Verbraucher sollte auch vorsichtig sein zum Beispiel bei einem Abbuchungsauftrag.

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Viele Menschen kennen die Einzugsermächtigung, die zum Beispiel dafür sorgt dass Versicherungen jeden Monat automatisch vom Konto weggehen und man so nicht immer dran denken muss das Geld zu überweisen. Die Einzugsermächtigung hat dazu den Vorteil dass der Kunde die Bank dazu veranlassen kann das schon abgebuchte Geld zurückzuholen, weile beispielsweise die Abbuchung falsch war.

Gewerblicher Rahmen

Nun gibt es aber auch noch einen so bezeichneten Abbuchungsauftrag, der normalerweise meistens im gewerblichen Rahmen verwendet wird aber zunehmend auch von Anbietern die nicht immer gute Absichten haben, wie die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet. Das Abbuchungsverfahren funktioniert so, das der Zahlungspflichtige seiner Bank den Zahlungsempfänger mitteilt . Wenn nun dieser eine Lastschrift einreicht, überweist die Bank das Geld. Bei der Einzugsermächtigung erteilt der Kunde dagegen direkt dem Zahlungsempfänger die Erlaubnis Geld von seinem Konto einzuziehen, ohne das die Bank davon etwas mitbekommt.

Beim Abbuchungsauftrag keine Rückbuchung der Bank

Wie oben geschrieben kann bei einer Einzugsermächtigung auch Geld zurückgebucht werden bei einem Abbuchungsauftrag ist die Bank dazu nicht in der Lage, da muss sich der Kunde dann direkt mit dem Zahlungsempfänger auseinandersetzen. Abbuchungsaufträge können allerdings vom Kunden wieder rückgängig gemacht werden, in dem man diese bei der Bank widerruft. Der Kunde sollte daher immer bei der Erteilung eines Lastschriftverfahrens genau darauf achten, welche Begriffe verwendete werden und lieber davon Abstand nehmen wenn man Zweifel hat.

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